Die Klemmgeräte Camalot Ultralight von Black Diamond, auch Friends genannt, werden im Folgenden einem ausführlichen Test unterzogen. Hersteller: Black Diamond Einsatzbereich: Tradklettern,…
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]]>Die Klemmgeräte Camalot Ultralight von Black Diamond, auch Friends genannt, werden im Folgenden einem ausführlichen Test unterzogen.
Hersteller: Black Diamond
Einsatzbereich: Tradklettern, Mehrseillängenklettern, Alpinklettern, Bigwall
Funktionalität: mobile Sicherung im Fels, insbesondere zur Platzierung in Rissen zur Sicherung eines Vorsteigers.
Seit Jahren sind die Camalots ein Standard im Rack von jedem Alpin- oder Tradkletterer geworden, und werden als mobile Sicherung in Rissen platziert. Kletterer tragen je nach Tour viele davon, meist in unterschiedlichen Größen, um eine Tour möglichst gut absichern zu können. Deshalb ist unter anderem ein reduziertes Gewicht ein Keypunkt für eine schnelle und effiziente Fortbewegung am Fels.

Preis- / Leistung: Etwas weniger Gewicht ist Gold wert!

In allen Situationen am Fels, bei denen es auf Gewichtsersparnis ankommt, bietet das Black Diamond Camalot Ultralight ca. 25 % weniger Gewicht im Vergleich zu den traditionellen C4 Camalots. Dies macht sich besonders bemerkbar, wenn am Gurt die volle Serie bzw. mehrere Serien hängen. Die besonders geformten Klemmsegmente und der durchgehende Kern aus Dyneema, der dieselbe Festigkeit wie die traditionellen Modelle bietet, machen die Gewichtsersparnis beim Camalot Ultralight aus. Das Doppelachsendesign sorgt für größtmöglichen Spielraum jedes Klemmsegments und die Farbcodierung erleichtert das Auffinden der richtigen Größe. Wenn es darauf ankommt, Gewicht zu sparen, sind die Camalots Ultralight unerlässlich!
Einige Vorteile der Ultralights sind:

(Quelle https://eu.blackdiamondequipment.com)
Wie lange werden die Ultralights mitmachen?
Bei einem kontinuierlichen Einsatz insbesondere im Granit beim Rissklettern oder in einer Bigwall, werden sie sicher nicht so langlebig sein wie die traditionellen, weniger Gewicht hat schließlich seinen Preis. Insbesondere in Bezug auf Abriebfestigkeit wird die breite Nylonschlaufe sicher länger mitmachen als das etwas dünnere Dyneema. Nichts desto trotz ist Dyneema UV resistent, deutlich stärker als Stahl (bei gleichem Gewicht), kann extremen Wetterbedingungen standhalten, und ist um einiges leichter.

Vielleicht nicht für den härtesten Einsatz beim Technik-Klettern, wenn’s allerdings um jedes Gramm geht, vor allem im alpinen Gelände oder bei schweren Trad-Routen bzw. Risskletterei, sind die Black Diamond Camalot Ultralight auf jeden Fall eine ein Muss geworden. Wenn am Rack mehrere Serien hängen, ist der Gewichtsunterschied enorm! Ob sich allerdings der etwas höhere Preis lohnt, muss natürlich jeder für sich entscheiden, für mich definitiv!
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]]>Hersteller / Modell: Scarpa – Generator Art: Bequeme und stabile Kletterschuhe zum Rissklettern und Alpinklettern Einsatzbereich: Alpinklettern, Trad, Rissklettern…
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Hersteller / Modell: Scarpa – Generator
Art: Bequeme und stabile Kletterschuhe zum Rissklettern und Alpinklettern
Einsatzbereich: Alpinklettern, Trad, Rissklettern
Der GENERATOR ist ein besonders komfortabler Kletterschuh für lange Tage an der Wand. Durch seine Steifigkeit im Vorfuß und Flexibilität ab dem Mittelfuß, ist er perfekt für Riss- und Alpinklettern geeignet.
Einführung
Der Scarpa Generator ist ein speziell für das Rissklettern und Alpinklettern entwickelter Kletterschuh, der für seine hervorragende Passform und Performance in Rissen und auf langen Klettertouren geschätzt wird. Der Schuh kombiniert Präzision, Komfort und Stabilität und richtet sich an Kletterer, die häufig in Rissen unterwegs sind, aber auch bei langen Mehrseillängenrouten und beim traditionellen Klettern eine hohe Leistung benötigen.

Scarpa Generator, der perfekte Schuh zum Rissklettern im Indian Creek – UTAH – USA
Den Scarpa Generator gibt es in zwei Varianten, Scarpa Generator (Variante mit freiem Knöchel) und Scarpa Generator Mid (Variante mit Knöchelschutz).
Design und Verarbeitung
Der Scarpa Generator ist in erster Linie für das Rissklettern und das traditionelle Klettern (Trad-Klettern) konzipiert. Er fällt durch sein klassisches Design und die Verwendung robuster, langlebiger Materialien auf. Der Schuh besteht aus hochwertigem, atmungsaktivem Leder, das sich gut an den Fuß anpasst und eine lange Lebensdauer verspricht. Die Verarbeitung ist hervorragend, mit stabilen Nähten und einem besonders widerstandsfähigen Obermaterial, das den Schuh gut vor Abrieb schützt.
Der Scarpa Generator hat eine gerade Leistenform, die für das Rissklettern optimal ist, da sie den Fuß gut in den Schuh einbettet und gleichzeitig genügend Spielraum bietet, um die Füße beim Rissklettern zu verdehnen.
Passform und Komfort
Der Scarpa Generator hat eine relativ entspannte Passform, die ideal für das traditionelle Klettern und Rissklettern ist. Im Gegensatz zu vielen aggressiveren, performanceorientierten Kletterschuhen, die einen hohen Druck auf die Zehen ausüben, bietet der Generator eine angenehmere Passform, die den Fuß nicht unnötig einengt. Das Leder passt sich mit der Zeit gut an den Fuß an und sorgt für einen angenehmen Tragekomfort, auch bei längeren Klettereinheiten, was gerade für lange Touren oder Bigwall perfekt ist.
Performance im Rissklettern
Als Risskletterschuh punktet der Scarpa Generator in mehreren Bereichen:
Stabilität und Unterstützung: Der Schuh ist mit einer steifen Sohle ausgestattet, die dem Fuß im Riss optimalen Halt bietet und eine gute Kraftübertragung ermöglicht. Diese Steifigkeit ist besonders bei langen Klettertouren von Vorteil, da sie dem Fuß unterstützt was zu weniger Ermüdung führt. Es ermöglicht auch, dass man eher einen entsprechenden größeren Schuh tragen kann.
Präzision und Sensibilität: Während der Scarpa Generator auf die steife Sohle verzichtet kann man trotzdem erstaunlich gut auf kleinen Tritten stehen. Die Gummimischung „Vibram XS Edge“ sorgt für ausreichend Haftung auf verschiedenen Felsarten, was sowohl bei Rissklemmen als auch bei flachen Tritten und Reibungsplatten von Vorteil ist. Die Gummimischung ermöglicht auch relativ gute Langlebigkeit (gerade im Granit oder Sandstein von Vorteil).
Vielseitigkeit: Obwohl der Scarpa Generator speziell für das Rissklettern entwickelt wurde, ist er auch eine sehr gute Wahl für Kletterer, die regelmäßig auf Mehrseillängenrouten unterwegs sind. Dank der komfortablen Passform eignet sich der Schuh auch für längere Klettertouren, ohne dass der Fuß übermäßig ermüdet oder Druckstellen entstehen. Für Kletterer, die auch im Trad-Bereich aktiv sind und auf der Suche nach einem vielseitigen, aber dennoch leistungsfähigen Schuh sind, stellt der Generator eine ausgezeichnete Option dar.

Rissklettern im Indian Creek – UTAH – USA
Preis-Leistungs-Verhältnis
Obwohl der Scarpa Generator kein Schnäppchen ist, spielt er in der selben Preisliga wie Konkurrent La Sportiva TC Pro: die hohe Verarbeitungsqualität, die langlebigen Materialien und der Komfort, den der Schuh über längere Zeiträume hinweg bietet, rechtfertigen allerdings den etwas höheren Anschaffungspreis.

Auf dem Half Dome – Yosemite Valley – USA
Fazit
Der Scarpa Generator ist ein ausgezeichneter Kletterschuh, der besonders durch seine Stabilität, Komfort und Vielseitigkeit überzeugt. Für Kletterer, die regelmäßig in Rissen klettern oder lange Mehrseillängenrouten unternehmen, bietet der Schuh eine ideale Mischung aus Unterstützung und Anpassungsfähigkeit. Die hervorragende Verarbeitung, die steife Sohle und die präzise Passform machen ihn zu einem zuverlässigen Begleiter für traditionelle Klettertouren. Auch wenn er nicht die Aggressivität eines reinen Performance-Schuhs bietet, liefert der Generator in seiner Kategorie herausragende Leistungen.
Ein idealer Risskletterschuh für Kletterer, die Wert auf Komfort, Stabilität und Präzision legen. Ein absolutes Must-have für Trad- und Risskletterer!
Wer gerne Offwith Kletterei macht kann gerne die Mid Version ergattern, ansonsten reicht wahrscheinlich der „normale“ Generator für alle aus.

Beim Bigwall klettern auf der Nose – El Capitan – Yosemite Valley – USA
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]]>Hersteller: Edelrid Modell: Hummingbird Pro Dry 9,2mm Einsatzbereich: Sportklettern, alpine Touren in Fels und Eis Funktionalität: ultraleichtes und sehr robustes…
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]]>| Hersteller: Edelrid
Modell: Hummingbird Pro Dry 9,2mm Einsatzbereich: Sportklettern, alpine Touren in Fels und Eis Funktionalität: ultraleichtes und sehr robustes Highperformance-Seil für alle Bergsport Disziplinen Preis- / Leistung: hoher PReis aber für die gebotene Leistung angemessen Edelrid Hummingbird Pro Dry 9,2mm Kletterseil kaufen im VerticalExtreme.de Kletterausrüstung Shop |
Als einer der führenden Hersteller für Bergsport- und Kletterausrüstung überzeugt Edelrid besonders mit seinem Knowhow in der Seilproduktion. Auch das Hummingbird zählt zu den besten Seilen am Markt.

Das Kletterseil ohne Krangel öffnen – 3D-Lapcoiling macht es möglich.
Das Edelrid Hummingbird Pro Dry 9,2mm Kletterseil überzeugt durch seine Stärken besonders in der Disziplin Sportklettern. Ein geringes Metergewicht von 5,7g/m, ein geringer Durchmesser von nur 9,2mm, sowie einer Robustheit (erreicht durch durch die Kombination von hohem Mantelanteil und Thermo Shield Imprägnierung) machen das Seil zu einem nahezu unzerstörbaren Sportkletterseil mit besten Handlingeigenschaften.
Die Pro Dry Imprägnierung von Kern- und Mantelgarnen und die thermisch Fixierung geben dem Seil neben einem guten Handling beim Sichern und Seil einhängen auch einen guten Abriebschutz. Ebenfalls ist das Seil durch die Imprägnierung stark wasserabweisend und vor Schmutz geschützt. Der Hersteller verspricht damit besondere Langlebigkeit auch beim intensiven Sportklettern.

Top Handling beim Sichern und Clippen.
Edelrid preist das Hummingbird als Highperformance Sportkletterseil an. Ob es diese Eigenschaften erfüllen kann gilt es zu beweisen. Sportklettern heißt neben Durchstiegen, bei denen das Seil geschmeidig durch die Zwischensicherungen gleiten muss, auch Ausbouldern von Routen mit häufigen harten Stürzen. Hierbei wird oft die gleiche Stelle am Seil extrem belastet und um die Karabiner gescheuert. Dies bedeutet einen aggressiven Angriff auf die Mantelstruktur. Genau hier setzen wir mit unserem Test an: Wir nutzen das Seil auf einem halbjährigen Klettertrip durch Frankreich, Spanien, Slowenien und Kroatien. Unzählige Male heißt es Ausbouldern, Stürzen, Durchsteigen, Tag ein – Tag aus. Zwischendurch landet das Seil unfreiwilligerweise auch Mal im sandigen Boden von Margalef oder wird über scharfe Fixexen an der Costa Blanca gezogen: Ein Killer für jedes Kletterseil! Doch das Hummingbird schlägt sich tapfer und hält was der Hersteller verspricht. Selbst nach intensiver Belastung über einen langen Zeitraum bleibt das Kletterseil geschmeidig und der Mantel reibt kaum auf. Wo andere Seile schon längst abgeschnitten werden müssen, zeigt das Hummingbird noch kaum Verschleißerscheinungen.

Das Edelrid Humgbird Kletterseil im Dauerstresstest.
Unser Testseil in Mintgrün sticht beim Auspacken sofort ins Auge und wir freuen uns schon darauf es auf den ersten Kletterfotos sichtbar zu machen. Das geringe Metergewicht macht unser 80m Seil leicht und kompakt. Beim Auspacken macht sich das 3D-Lapcoiling bezahlt und lästige Krangel bleiben uns erspart.
Zum Aufwärmen gönnen wir uns eine lange Ausdauerroute und können hierbei gleich mehrere Testpunkte zufrieden und positiv abhaken: Das Seil ist top geschmeidig beim Sichern was auch der Thermo Shield Imprägnierung zu verdanken ist. Die 9,2mm Durchmesser liegen beim Sichern gut in der Hand und das Seil lässt sich geschmeidig durch die Sicherungsgeräte führen. Das kaum zu spürende Seilgewicht zieht den Kletterer selbst nach 40m nicht nach unten. Beim Ablassen und beim darauf folgenden Toprope Sturztest am ausgezogenen Seil stellen wir kaum störende Dehnung fest. Also können auch schwere Einstiegsboulder in langen Ausdauerrouten im Toprope gesichert werden, ohne dass der Kletterer beim Sturz mit einem Gummiseil am Boden landet.
Weiter geht es zum Projektieren ein paar schwerere Routen. Beim Klippen des Seils in die Zwischensicherungen kann man das Seil gut durch die Finger gleiten lassen, wodurch ein Nachgreifen unnötig wird. Somit werden anstrengende Einhängepositionen erleichtert. Beim Stürzen landen wir sanft im Seil und sacken trotzdem nicht weit ab. Das Seil zeigt hier also seine Ausgewogenheit in Sachen Dehnung.

Nach vielen Stürzen und Klettereien – das verschweißte Ende platzt auf.
Wir strapazieren das Seil ohne Rücksicht auf Verluste. Fast jeden Tag über 6 Monate stürzen, hängen und klettern wir mit diesem Seil. Es sieht sandige Böden, Nässe, scharfe Kanten und pralle spanische Sonnenbestrahlung. Natürlich bleiben solche Dauerbelastungen nicht ganz ohne Folgen. Nach ca.2 Monaten löst sich nach einer „Seilpeitsche“ am Seilende die Verschweißung auf. Dies lässt sich mit Messer, Tape und Feuerzeug aber schnell beheben. Das nun 2cm kürzere Seil bleibt weiter standhaft. Nach unzähligen Stürzen in immer die gleiche Stelle des Seils, fängt es nach 4 Monaten Dauergebrauch an dieser Stelle aufzurauen. Es bleibt aber stabil und muss erst deutlich später das erste Mal abgeschnitten werden. Wo wir bei anderen Sportkletterseilen schon deutlich häufiger zum Messer greifen mussten, um das Seil zu kürzen, hält es sich beim Hummingbird in Grenzen. Bis zum Schluss unseres 6-monatigem Extremtests schneiden wir das Seil 4 Mal ab. Trotzdem bleibt das Seil geschmeidig beim Sichern und Einhängen. Das Hummingbird lässt uns nicht im Stich und unser Backup Seil bleibt unbenutzt.
Quelle: https://edelrid.com/de-de/sport/seile/hummingbird-pro-dry-9-2mm
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]]>Hersteller: Edelrid Modell: Swift Protect Pro Dry 8,9mm Einsatzbereich: Bergsteigen / Alpinklettern / Sportklettern Funktionalität: bei kantigem und/oder rauem Fels, insbesondere…
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]]>| Hersteller: Edelrid
Modell: Swift Protect Pro Dry 8,9mm Einsatzbereich: Bergsteigen / Alpinklettern / Sportklettern Funktionalität: bei kantigem und/oder rauem Fels, insbesondere im alpinen Gelände, wenn durch scharfe Kanten und lose Blöcken erhöhte Schnittfestigkeit von Vorteil ist. Preis- / Leistung: gut Edelrid Swift Protect Pro Dry 8,9mm Kletterseil kaufen im VerticalExtreme.de Kletterausrüstung Shop |

Das Edelrid Swift Protect Pro Dry ist das erste dynamische Seil auf dem Markt, in dem Aramid in Kombination mit Polyamid im Mantel verarbeitet wurde, was dem Seil eine besonders hohe Schnittfestigkeit verleiht.
Mit einem geringen Durchmesser von 8,9mm und einem Gewicht von nur 53g/m ist das Edelrid Swift Protect Pro Dry das ideale Seil für alle, die Wert auf geringes Gewicht legen und trotzdem eine erhöhte Schnittfestigkeit brauchen. Laut Hersteller hat das Seil eine Schnittfestigkeit, die vergleichbar ist mit einem herkömmlichen 10mm Seil. Insbesondere im alpinen Gelände, in dem das Durchschneiden eines Seils lebensbedrohlich sein kann, ist dies unabdingbar.

Das Seil liegt trotz des extrem geringen Durchmessers sehr gut in der Hand. Am Anfang fühlt es sich etwas steif an, es ist allerdings durch den Aramidanteil besonders gut greifbar. In diesem Durchmesser sind andere Seile nur noch schwer greifbar und rutschen gerne mal durch die Hand. Dies wirkt sich sowohl für den Alpinisten als auch für den Kletterer besonders positiv aus:
Im alpinen Spielraum bewährt sich das geringe Gewicht und der extrem gute Grip des Seils. Die erhöhte Schnittfestigkeit stellt im Schrofen, in kantigem, alpinem Gelände einen besonders großen Vorteil dar, insbesondere, wenn das Seil als Einfachseil genutzt wird. Beim Abseilen ist die etwas erhöhte Steifigkeit wiederum auch von Vorteil: Einerseits ist das Abseilen über ein steiferes Seil wesentlich angenehmer, da das Bouncen am Seil (selbst beim Abseilen mit Haulbag) praktisch wegbleibt, andererseits lassen sich durch die gering erhöhte Steifigkeit beim Abziehen besonders Krangel oder Loops vermeiden, die sich gerne beim Abziehen von weicheren Seilen bilden.

Einfachseil im alpinen Gelände oder an besonders kantigem und scharfem Gestein? Dank der erhöhten Schnittfestigkeit des Edelrid Swift Protect kein Problem!

Beim Klettern allgemein bewährt sich ein geringes Seil-Gewicht. Besonders bei schweren alpinen Touren, in denen das Klettern mit Einfachseil von Vorteil ist, hat man mit dem Edelrid Swift Protect Pro Dry ein extra „Backup“ an Schnittfestigkeit. Nach einem Sturz geht das Hochziehen am Seil durch den guten Grip problemlos. Beim Klippen mit einer einzigen Bewegung macht sich jedoch der erhöhte Grip zwischen Daumen und Zeigefinger leicht bemerkbar, da die Reibung auf der Haut etwas höher ist als bei anderen Seilen.
Beim Stürzen merkt man den Aramidanteil erneut, da das Seil eher zu den harten und etwas steiferen Seilen gehört. Somit werden Stürze ohne dynamisches Sichern eher härter (vermutlich ist dies einer der Gründe, weshalb der Hersteller das Seil nicht primär als Sportkletterseil empfehlt).
Für den Sicherer liegt das Seil trotz des geringen Durchmessers gut und stabil in der Hand. Das Seil lässt sich durch das Sicherungsgerät relativ leicht und angenehm führen (für den Test wurden das neue Grigri und ein Grigri 2 benutzt). Selbst als Einfachseil lässt sich das Seil sehr gut mit einem herkömmlichen Tube sichern (für den Test wurden ein BD ATC benutzt): trotz des geringen Durchmessers lassen sich längere Stürze im Vorstieg auch ohne Handschuhe gut abfangen.
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(Quelle: https://www.edelrid.de/de/sports/dynamische-seile/swift-protect-pro-dry-8-9mm.html)
Trotz zahlreicher Stürze in unterschiedlichen Felsarten (das Seil wurde sowohl im Granit als auch im Dolomit genutzt) konnten wir nach mehreren Wochen im Test keine überdurchschnittliche Abnutzung feststellen. Im Gegenteil, am Seil ließ sich nur eine ganz leichte Abpelzung am Mantel sehen, der blieb jedoch völlig stabil und unverformt.


Als tägliches Sportkletterseil ist das Edelrid Swift Protect Pro Dry im Vergleich zu anderen Seilen etwas zu teuer, da man die herausragende erhöhte Schnittfestigkeit nicht wirklich benötigt. Als Alpinkletterseil hält es allerdings sein Versprechen und hat abgesehen von seiner extremen Leichtigkeit und dem guten Handling einen großen Pluspunkt: die erhöhte Sicherheit durch die extra Schnittfestigkeitseigenschaften. Edelrid hat mit dem Swift Protect Pro Dry definitiv einen Meilenstein gesetzt, was die Seilfertigung angeht. Sie haben ein Seil entwickelt, das für Alpinkletterer und Alpinisten definitiv eine Investition wert ist!
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]]>Hersteller: Edelrid Modell: Canary Pro Dry 8,6mm Einsatzbereich: Alpine Touren in Fels und Eis, Sportklettern Funktionalität: ultraleichtes und sehr robustes…
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]]>| Hersteller: Edelrid
Modell: Canary Pro Dry 8,6mm Einsatzbereich: Alpine Touren in Fels und Eis, Sportklettern Funktionalität: ultraleichtes und sehr robustes Highperformance-Seil für alle Disziplinen Preis- / Leistung: angemessen Edelrid Canary Pro Dry 8,6mm Kletterseil kaufen im VerticalExtreme.de Kletterausrüstung Shop |
Edelrid ist einer der führenden Hersteller für Bergsport- und Kletterausrüstung, außerdem stellt Edelrid Material für Adventurepark, Arbeitssicherheit und Industriekletterei her. Besonders in der Seilproduktion verfügt Edelrid über großes und langjähriges Know-how und Technologie. Kein Wunder also, dass Kletterseile von Edelrid zu den besten auf dem Markt zählen.

Das Edelrid Canary Pro Dry 8,6mm kann durch seine 3-fach-Zertifizierung (Einfachseil, Halb- und Zwillingsseil) in fast allen Disziplinen des Bergsports eingesetzt werden. Egal ob Fels oder Eis, Hochtour oder extremes Klettern: Mit diesem robusten Leichtgewicht ist man bestens gerüstet. Es besticht durch sein geringes Metergewicht von 5,1g/m, den extrem dünnen Durchmesser von 8,6mm, zugleich aber durch seine Robustheit dank des hohen Mantelanteils und der durchdachten Imprägnierung.
Die Pro Dry Imprägnierung fängt schon bei den Kerngarnen an, wird im Flechtprozess auf Kern und Mantel ausgeweitet und thermisch fixiert. Dadurch ist das Seil stark wasserabweisend und vor Schmutz geschützt. Auf Gletscher und im Eis bleibt das Seil also geschmeidig, flexibel und leicht, ohne etwas an den Sicherheitsreserven einzubüßen. Die Imprägnierung in Kombination mit dem 47% Mantelanteil schützen das Seil vor Abrieb und machen es robust und langlebig. Somit wird das Seil vom Hersteller als das perfekte Seil für den Leichtgewichtalpinismus bezeichnet und ist eines der dünnsten und leichtesten Einfachseile auf dem Markt.

Es klingt nach dem perfekten Seil. Doch wo sind die Schwächen? Der Hersteller empfiehlt den Einsatz für Hochtouren, Gletscher und Eis, für Alpines Felsklettern oder als leichtes Durchstiegsseil beim Sportklettern. Zum Ausbouldern und Projektieren von Routen oder Topropen sei das Seil nicht geeignet. Und genau hier wollen wir beim Test ansetzen. Die Stärken liegen offensichtlich auf der Hand. Was aber, wenn man das Seil mit häufigen und weiten Stürzen quält und beim Ausbouldern immer die gleiche Stelle des Seils über teilweise abgeschliffene Exen zieht? Alltag beim Sportklettern und Extrembelastung für das Seil. Die Erwartung an dieses Seil zur Langlebigkeit bei solchen Belastungen war entsprechend gering, jedoch hat es mit seiner Robustheit überrascht und überzeugt. Das Seil kann also sehr wohl mit den reinen Sportkletterseilen mithalten.

Das Canary macht seinem Namen alle Ehre und fällt mit seiner knalligen Farbe auf. Neon Grün oder Pink sticht ins Auge und macht sich nicht nur auf Fotos gut. Auf dem Gletscher und im Eis bleibt das Seil mit Sicherheit immer sichtbar. Der geringe Durchmesser und das niedrige Metergewicht machen das 80m Bündel kompakt und leicht. Ideal für den Transport im Rucksack bei langen Zustiegen. Am Fels angekommen können wir dank dem 3D Lapcoiling sofort starten, ohne lästige Krangel oder Knoten im Seil zu haben.
Zum Sichern nutzen wir das neue GriGri, welches für den Gebrauch von Seilen ab einem Durchmesser von 8,5mm geeignet ist. Der erste Zug und Sturztest wird im weiteren Testverlauf bestätigt: Das GriGri greift ohne Probleme, ohne dass das Seil durchrutscht. Das Seil liegt dabei erstaunlich gut in der Hand und lässt sich trotz des geringen Durchmessers beim Sichern sehr gut handeln. Beim Klettern selbst fällt sofort die Geschmeidigkeit des Seils auf. Die Imprägnierung schützt nicht nur vor Wasser und Schmutz, sondern macht das Seil auch angenehm glatt. Beim Klippen kann man das Seil locker durch die Finger gleiten lassen.
Als erste Route wählen wir gleich eine lange Sportklettertour und nutzen fast die komplette Seillänge. Seilreibung ist hier definitiv kein Thema. Auch das geringe Seilgewicht ist deutlich spürbar. Hier wird man nicht durch das Seilgewicht nach unten gezogen. Spätestens beim Ablassen merkt man, dass wir kein Gummiseil in den Händen halten. Abruptes Abbremsen lässt das Seil nicht groß nachfedern. Trotzdem sind Stürze mit viel und wenig ausgegebenem Seil nicht hart. Beim Ausbouldern bleibt man auf Hakenhöhe ohne abzusacken. Die Mittelmarkierung hilft bei der Orientierung besonders in langen Routen und ist hilfreich beim Abseilen in Alpinrouten oder beim Handling auf dem Gletscher.

Auch nach längerem Gebrauch ändert sich nicht viel am Seil. Unzählige Routen, Stürze und Ausboulderaktionen später bleibt das Seil geschmeidig und flexibel. Weder die südfranzösische Hitze, noch Regenschauer können dem Seil etwas anhaben. Die Pro Dry Imprägnierung lässt das Seil in keinster Weise nass erscheinen, dreckig oder schwer werden, als es eine Weile im Regen hängt und anschließend auf den staubigen Boden fällt.
Häufig werden die Finger beim Sichern schwarz, sobald Seile länger im Einsatz ist. Das Canary zeigt diesen Effekt nicht und bleibt sogar nach längerem Gebrauch knallig bunt. Die Dynamik des Seils bleibt auch über längere Zeit so wie am Anfang. Weder wird es steifer, noch dehnt es sich mehr durch die zahlreichen Stürze beim Projektieren. Das Seil lässt sich gut greifen und man kann sich wunderbar zurück an den Haken ziehen ohne gleich wieder abzusacken.
Eine kritische Situation kann beim Topropen von langen Routen in Bodennähe auftreten, wenn viel Seil ausgegeben ist. Zwar zeigt das Seil eine gewisse und übliche Dehnung. Allerdings stellen wir auch hier wieder fest, dass wir kein Gummiseil in den Händen halten. Mit der Zeit raut das Seil an den stark strapazierten Enden etwas auf, was beim Handling aber keinen negativen Effekt hat.

Bezüglich Verschleiß, Haltbarkeit und Langlebigkeit zeigt sich nach längerem und intensivem Gebrauch, wie sich das Seil in den „schwachen“ Disziplinen schlägt. Ausbouldern und häufige Stürze bringen das Seil an die Verschleißgrenze. Die Belastung auf den Mantel ist hier extrem. Das Canary überrascht aber mit seiner Robustheit. Natürlich raut das Seil an den Enden, wo es beim Ausbouldern häufig über die Expressschlinge umgelenkt wird, auf. Jedoch hält sich dies im Rahmen und ist nicht unbedingt viel schlechter als die reinen Sportkletterseile. Hierfür ist zum einen die Imprägnierung, welche als Schutz dient, als auch der hohe Mantelanteil von 47% verantwortlich.
Auch wenn sich das Seil an den kritischen Stellen etwas aufraut, müssen wir das Seil erst unerwartet spät kürzen, sobald der Mantel extrem stark durchgerieben ist. Die Imprägnierung schützt das Seil zudem vor Verschmutzung, wodurch das Seil ebenfalls geschmeidig und langlebig bleibt. Vergleicht man das Seil mit dicken, robusten reinen Sportkletterseilen, welche für das Projektieren ausgelegt sind, kann man feststellen, dass das Canary zwar etwas früher verschleißt, allerdings nicht so wesentlich, wie man es nach Empfehlung des Herstellers erwarten würde.
Auch wenn wir das Seil nicht über den Gletscher gezogen haben, steht die Eignung hierfür außer Frage. Die Imprägnierung zeigt bei unserer Anwendung einen dauerhaften Schutz vor Schmutz und Nässe. Dadurch kann man folgern, dass auch Schnee und Gletschereis dauerhaft abgehalten werden können.
Das Canary Pro Dry 8,6mm überzeugt und erstaunt in jeglicher Hinsicht. Ohne Zweifel ist es der ideale Begleiter für sämtliche alpine Unternehmungen in Fels und Eis, wo es auf Gewicht und Schutz gegen Nässe und Schmutz ankommt. Gegen die Empfehlung des Herstellers ist es aber auch zum Sportklettern sehr wohl geeignet. Es kann extremen Belastungen beim Projektieren wie ein reines Sportkletterseil standhalten und schneidet in Sachen Haltbarkeit unter solchen Belastungen nur geringfügig schlechter ab als die wesentlich dickeren anderen Einfachseile.
Damit kann man das Canary als ein ultraleichtes und sehr robustes Highperformanceseil betrachten, welches für alle Disziplinen geeignet ist. Wer sich nur aufs Sportklettern konzentriert, hat mit diesem Seil sicher einen guten und leichten Wegbegleiter. Es eignet sich ideal zum Durchsteigen schwerster Routen bei dem geringes Seilgewicht und Geschmeidigkeit wichtig sind. Fürs reine Projektieren gibt es aber eventuell noch passendere oder günstigere Alternativen.

Quellen: https://www.edelrid.de/de/microsite/kletterseil-canary-pro-dry.php
Der Beitrag Test Kletterseil – Edelrid Canary Pro Dry 8,6mm erschien zuerst auf VerticalExtreme Blog.
]]>Grigri, Click up, Jul, Smart und viele mehr: Die Auswahl an Sicherungsgeräten zum Klettern ist vielfältig und man verliert schnell…
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]]>Grigri, Click up, Jul, Smart und viele mehr: Die Auswahl an Sicherungsgeräten zum Klettern ist
vielfältig und man verliert schnell den Überblick. Grundsätzlich kann man aber zwischen drei
Hauptkategorien unterscheiden: Die dynamischen Sicherungsgeräte inkl. Tuber, die Autotuber und
die Halbautomaten. Als Sonderkategorie kann man noch das Edelrid Ohm als Vorschaltwiderstand
aufnehmen, welches aber kein autarkes Sicherungsgerät ist, sondern nur einen hohen
Gewichtsunterschied zwischen den Kletterpartnern ausgleichen soll.
Innerhalb dieser Kategorien unterscheiden sich die Sicherungsgeräte nur mehr in Details, die
Vorteile für die jeweilige Anwendung bieten können und sich im Handlingskomfort etwas
unterscheiden. Hierbei sei die Eignung auch zum Alpinklettern oder die Verwendung von mehr oder
weniger dicken Seilen erwähnt. Grundsätzlich sind (fast) alle Sicherungsgeräte zum Sportklettern in
der Halle und im Freien geeignet. Sicher sind am Ende alle, solange man das Sicherungsgerät richtig
bedient und ausreichend Übung hat. Wichtig ist aber bei allen Sicherungsgeräten, dass die
Bremshand IMMER am Bremsseil bleiben muss, um sicher zu sichern. Da machen auch die
Halbautomaten keine Ausnahmen.
Bei der Auswahl des richtigen Sicherungsgeräts achtet man am besten auf die optimale Seildicke
passend zum Sicherungsgerät (Achtung, Seile werden mit der Zeit dicker). Wer im alpinen Gelände
unterwegs ist, greift auf die Sicherungsgeräte zurück, die für Doppel- und Zwillingsseile geeignet
sind, sowie die Voraussetzungen zum Guidemodus beim Nachsichern in Mehrseillängen bieten.

© PETZL / LAFOUCHE
Die Tuber sind wohl die mittlerweile bekanntesten Vertreter dieser Kategorie. Neben den Tubern
zählen aber auch der klassische Achter und HMS Karabiner (Halbmastwurf) dazu, welche allerdings zum
größten Teil außer Mode gekommen sind.
Wirkungsprinzip:
Das Sicherungsprinzip bei dynamischen Sicherungsgeräten ist, dass durch Umschlingung des Seils um
das Sicherungsgeräts, bzw. des Seils im Knoten beim HMS, die Bremskraft verstärkt wird. Das heißt,
dass die Hand am Bremsseil weniger Kraft aufbringen muss, als wenn das Seil ohne
Sicherungsgerät gegriffen werden würde. Eine vollständige Blockierung des Seils bleibt aber aus,
wodurch dynamisches Sichern allein durch das Sicherungsmittel möglich wird. Beim Sturz des
Kletterers kann also noch etwas Seil nachgegeben werden, sodass der Sturz weniger hart wird. Im
Vergleich zu den Autotubern und Halbautomaten ist aber deutlich mehr Handkraft am Bremsseil
gefragt.
Sicherungsgeräte dieser Kategorie:
(HMS und Achter können natürlich auch mit zwei Seilssträngen verwendet werden.)

© www.climbingtechnology.com
Autotuber werden auch häufig als halbautomatische Sicherungsgeräte bezeichnet. Allerdings ist das
Wirkungsprinzip etwas anders. Die Autotuber sind den „dynamischen“ Tubern in der Bedienung
recht ähnlich. Entscheidender Unterschied ist aber der Blockiermechanismus der Autotuber.
Wirkungsprinzip:
Das Seil wird ähnlich wie beim dynamischen Tuber eingelegt und umschlingt innerhalb des
Sicherungsgerätes auch den Karabiner. Im Fall eines Sturzes oder beim „Zumachen“ entsteht die
Bremskraft aber nicht allein durch die Umschlingung, sondern das Seil wird zwischen Karabiner und
Sicherungsgerät eingeklemmt. Dadurch entsteht eine starke Bremswirkung und hohe Entlastung des
Bremsseils. Je nach Seil und Sicherungsgerät ist sogar eine komplette Entlastung des Bremsseils
möglich. Zwar ist dynamisches Sichern etwas schwieriger, da das Seil im blockierten Zustand meist
kaum oder gar nicht nachgibt, allerdings ist der Kraftaufwand der Bremshand deutlich geringer als
bei dynamischen Sicherungsgeräten.
Zum dynamischen Sichern muss man oft „Mitgehen“, also im Sturzfall auf die Wand zugehen oder sogar mitspringen. Durch Verdrehen des Sicherungsgerätes kann die Klemmwirkung reduziert und aufgehoben werden, wodurch ein dosiertes Ablassen oder Seilausgeben beim Weiterklettern möglich wird.
Da die Handhabung der Autotuber sehr ähnlich der „dynamischen“ Tuber ist, ist ein Umstieg meist recht mühelos und unkompliziert möglich. Wie auch bei den „dynamischen“ Tubern ist die Handhaltung der Bremshand wichtig, damit das
Sicherungsgerät richtig funktioniert.
Bei der Auswahl des richtigen Autotubers ist neben der feinen Details und des richtigen Seildurchmessers auch wichtig, den richtigen Karabiner zu verwenden. Die meisten Autotuber funktionieren nur mit dem originalen und passenden Karabiner, da sonst die Blockierwirkung nicht gegeben ist.
Sicherungsgeräte dieser Kategorie:

Anders als die Autotuber zählen zu dieser Kategorie die Sicherungsgeräte, welche die Brems- und
Klemmwirkung bereits durch eine Mechanik im Sicherungsgerät erzielen. Die Geräte sind etwas
komplexer aufgebaut als Autotuber und verlangen eine etwas andere Bedienung, bieten aber auch
ein hohes Maß an Komfort.
Wirkungsprinzip:
Durch eine im Sicherungsgerät eingebaute Mechanik, mittels Feder oder Fliehkraftbremse, wird das
Seil bei Belastung automatisch blockiert, indem es verklemmt wird. Dabei wird das Bremsseil
vollkommen entlastet und man benötigt keinerlei Handkraft am Bremsseil, um den Kletterer zu
halten. Dies macht speziell das Sichern beim Ausbouldern einer Route, bei der der Kletterer viel im
Seil sitzt, sehr komfortabel. Obwohl die volle Last der meisten Stürze oder im Seil sitzenden Kletterer
alleine durch das Sicherungsgerät gehalten wird, ist die Hand am Sicherungsseil jederzeit Pflicht.
Durch den halbautomatischen Blockiermechanismus kommen solche Sicherungsgeräte auch bei
Selbstsicherungen, wie zum Beispiel dem Einrichten neuer Kletterrouten zum Einsatz. Man kann
beide Hände vom Seil nehmen und frei arbeiten. Trotzdem ist eine Hintersicherung durch einen
Knoten unterhalb des Sicherungsgerätes zwingend erforderlich, da sich die Blockierung unter
gewissen Umständen auch lösen kann.
Spezielles Handling der Halbautomaten macht das Sichern sehr komfortabel. Allerdings ist der
Umstieg oder das Erlernen des Handlings etwas aufwändiger. Wenn man das Sicherungsgerät noch
nicht beherrscht, passiert es manchmal, dass das Seil auch beim schnellen Seilausgeben blockiert.
Wer den Dreh einmal heraus hat, erfreut sich aber über den hohen Komfort dieser Geräte. Wie auch
bei anderen Sicherungsgeräten ist bei Halbautomaten ein gewisses Fehlerpotential gegeben. Der
trügerische Schein des immer automatischen Blockierens kann zum schwerwiegenden Verhängnis
werden. Andererseits ist die Bremshandposition bei diesen Sicherungsgeräten nicht so
ausschlaggebend und die Bremswirkung erfolgt trotzdem. Zudem sind einige Halbautomaten mit
einer „Panikfunktion“ ausgestattet, die verhindert, dass beim Ablassen die Bremswirkung völlig
aufgehoben wird. Richtig bedient bietet ein Halbautomat neben dem Komfort also auch eine sehr
hohe Sicherheit.
Dynamisches Sichern ist wie auch mit Autotubern begrenzt möglich. Zwar lassen einige
Sicherungsgeräte einen gewissen Schlupf zu, allerdings ist dynamisches Sichern durch „Mitgehen“
ratsam.
Sicherungsgeräte dieser Kategorie:
Alle Halbautomaten sind karabinerunabhängig einsetzbar. Die Funktion ist also mit nahezu jedem
Verschlusskarabiner gegeben.
Für alpine Vorhaben im Doppelstrang sind derzeit keine Halbautomaten auf dem Markt.
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]]>Es gibt sie ja nicht am laufenden Band – Routen, die einen ästhetischen Felsklotz durchziehen, gut abgesichert sind und den…
Der Beitrag Marmottes Grivée (Aiguille Pierre André) – Eine Perle im Ubaye-Tal erschien zuerst auf VerticalExtreme Blog.
]]>Es gibt sie ja nicht am laufenden Band – Routen, die einen ästhetischen Felsklotz durchziehen, gut abgesichert sind und den 6a-Bereich nicht übersteigen.
Eine solche beeindruckende Route findet sich im Ubaye-Tal an der Aiguille Pierre André – Marmottes Grivée. Keine Neutour, aber immer noch absolut empfehlenswert, trotz des knapp zweistündigen Zustiegs von Maljassat.
Die Kletterei ist überwiegend sehr griffige Granitkletterei, mal steiler mal etwas plattiger. Der Routenname ist angeschrieben. Man benötigt 10 Expressen. Cams können fast nicht untergebracht werden.
Die erste Länge zieht gutgriffig an einer Kante nach oben und macht im oberen Teil eine kurze Rechtsschleife, obwohl der nächste Bohrhaken links ist. Man klippt nach der Schleife. Ungefähr 35 Meter Sportkletterseil und 9 Bohrhaken. Stand an Kette (Petzl Bohrhaken A2-Stahl 10 mm).
Die zweite Länge beginnt mit einem flacheren Band, dann wird es steil und es folgt angenehm griffige Kletterei. Im oberen Teil stellt sich die Frage Rechts- oder Linksschleife bei größerem Bohrhakenabstand. Bei Rechtsschleife steckt rechts noch ein Schlaghaken mit einer 120 cm Schlinge, dann muss man aber trotzdem wieder nach links. Besser ist es, gleich mit Linksschleife zu klettern, auch wenn der Hakenabstand weit ist und es eklig plattig ausschaut. Ungefähr 45 Meter, Stand an zwei Bohrhaken (Petzl A2 Stahl 10 mm).
Die dritte Länge zieht 35 Meter ziemlich gerade nach oben und ist eher plattig, aber griffig. Stände an zwei Bohrhaken (Petzl A2 Stahl 10 mm).

Die vierte Länge ist die steilste und zieht gleich steil weg vom Stand. Sehr schöne Kletterei, ungefähr 35 Meter, am Stand befinden sich zwei Bohrhaken (Petzl A2 Stahl 10 mm).
Die fünfte Länge zieht nach dem Stand nach links an die Kante und geht dann in griffiger Kletterei nach oben bis zum Stand an zwei Bohrhaken (Petzl A2 Stahl 10 mm). Bohrhaken gibt es in regelmäßigen Abständen – ca. alle 3-4 Meter.
Die letzte kurze Länge zieht nach links zum Gipfel. Es kommt nach 20 Metern eine Kette. Entweder dort Stand machen oder weiterklettern und am Gipfel an Köpferl sichern. Es gibt am Gipfel einen Stand auf einer Platte. Hierzu benötigt man allerdings 10 mm Bohrhakenlaschen und 10 mm Muttern, da nur die Stifte rausschauen.

Vom Gipfel geht man kurz an den Abstiegsspuren bergab bis zu einer Kette (könnte man auch mal austauschen). Dort seilt man gerade 27 Meter bis zur nächsten Kette. Von dort nochmal 45 Meter. Nun den Steigspuren zum Einstieg folgen.
Von Maljassat den gelb-rot markierten Weg Richtung Col du Mary. Der breite Weg kann am Anfang abgekürzt werden (blaue Markierung). Wenn der Weg in die Nähe des Baches führt, diesen auf einer Brücke überqueren und dem guten Pfad folgen, der in steilen Serpentinen zur Wand führt. Vor der Wand auf Steinmänner achten und in Rechtsschleife zum Einstieg.
Nähere Infos im Topoguide Band 2.
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]]>Hersteller / Modell: Scarpa Vapor V (Modell ab 2019) Art: Allround Kletterschuhe mit Klettverschluss – für Fortgeschrittene und alle Spielarten…
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]]>| Hersteller / Modell: Scarpa Vapor V (Modell ab 2019)
Art: Allround Kletterschuhe mit Klettverschluss – für Fortgeschrittene und alle Spielarten des Klettersports Einsatzbereich: Sportklettern, Bouldern, Mehrseillängen Highlights:
Scarpa Vapor V Kletterschuhe kaufen im VerticalExtreme.de Kletterausrüstung Shop |

Technologie Scarpa Vapor V (Quelle: https://www.scarpa.net)
Der Scarpa Vapor V, wobei das V für Velcro steht, soll 2019 als Nachfolger des Topsellers den Ruf als perfekter Allrounder verteidigen. Er ist dafür gedacht, ihn vom Bouldern in der Halle bis zu harten Mehrseillängen gleichwohl einsetzen zu können und verspricht die eierlegende Wollmilchsau zu sein. Parallel zum Velcro Modell gibt es noch einen Schnürer, der schmäler geschnitten ist und einen steiferen Sohlenaufbau mitbringt.
Die Sohle ist auch ziemlich genau der Knackpunkt und der große Unterschied zum beliebten Vorgänger. Die vorher durchgehende Zwischensohle ist jetzt mit dem Active Randing System ergänzt worden. Diese ist keine klassische durchgehende Zwischensohle mehr, sondern ist in der Mitte geteilt. Scarpa verspricht sich dadurch eine „Top-Level Flexibilität bei Unterstützung der Spannung von den Zehen bis zur Ferse.“
Die Zwischensohle reicht von der Ferse bis zur Fußspitze und sorgt dafür, dass sich der Druck auf den gesamten Fuß verteilt.
Performance auf Minileisten ![]()

Sohlenaufbau Scarpa Vapor V
Durch die moderate Vorspannung und den steiferen Aufbau der vorderen Sohlenhälfte kann man auch kleinere Tritte präzise steigen. Wenn man allerdings länger auf kleinen Tritten stehen bleiben will, weil man erst noch Griffe suchen oder Keile/Friends etc unterbringen will, muss die Fuß- und Wadenmuskulatur mehr übernehmen und es wird insgesamt gesehen anstrengender. Für kleine Tritte, auf denen man nur kurz steht, wie zum Beispiel beim Bouldern oder bei Rotpunktversuchen ist dieser Nachteil natürlich nicht so relevant. Optional könnte man natürlich noch den Schuh ein bisschen kleiner kaufen, um so mit mehr Vorspannung drin zu stehen.
Das Vorgängermodell oder Konkurrenz Kletterschuhe wie der La Sportiva Miura VS oder auch der 5.10 Anasazi Blanco bieten hier mehr Unterstützung.
Performance auf Reibung ![]()
Durch das neu verbaute Active Randing System gelingt es jetzt noch besser, den vorderen Sohlenteil an den Fels zu bringen, was sich positiv auf die Reibunsgwerte auswirkt. Reibungsklettern ist zwar am Fels nicht mehr so in Mode, aber in Form von Volumes in jeder Boulderhalle beliebt und in Wettkämpfen mittlerweile schon Standard. Durch den steiferen vorderen Sohlenteil, der einen guten Kompromiss zwischen Steifigkeit für kleine Tritte und Reibung ermöglicht, schneidet der Vapor V auf Reibungsplatten aber nicht ganz so gut ab wie zum Beispiel der La Sportiva Mythos (der dafür aber beim Bouldern keine gute Figur macht).
Perfomance in Löchern ![]()
Aufgrund der nur leicht aufgestellten Zehen ist der Vapor bei mir noch flach genug, um auch kleinere Löcher sicher ansteigen zu können. Da der Schuh aber aufgrund der etwas weiteren Zehenbox nicht ganz so spitz zuläuft, kann es bei ganz kleinen Löchern schwierige werden – dfür werden die Zehen aber auch nicht eingequetscht.
Performance bei Hooks ![]()
Die Ferse passt sehr gut und Hooks fühlen sich sicher an. Weil ich den Schuh aber hauptsächlich für alpine Mehrseillängenrouten gewählt habe, ist er zum Hooken ein bisschen zu groß und rutscht bei härteren Hooks, weil der Schuh nicht ganz so fest an meinem Fuß sitzt wie zum Beispiel der Instinct V. Würde ich den Schuh hauptsächlich für Bouldern und Sportklettern ein Stück kleiner wählen, wäre der Fersensitz noch fester.
Für Toehooks gibt es auf dem Bereich der großen Zehn ein Toepatch, mit dem man recht gut arbeiten kann. Hier kommt dem Schuh die nur moderate Vorspannung zu Gute, weil dies dem Kletterer erlaubt, auch mal die Zehen anzuziehen und sich im Hook festzukrallen.

Die passgenaue Ferse zum Heelhooken
Perfomance in Rissen ![]()
Die Kombi aus steifem vorderen Sohlenteil, nur ganz leicht aufgestellten Zehen und Toepatch macht den Vapor V aus meiner Sicht zu einem sehr guten Risskletterschuh. Während der Testzeit konnte ich ihn in Bohuslän, Norwegen und den Dolomiten testen und war schwer begeistert. Die Fußklemmer hielten sehr gut und waren weniger schmerzhaft als erwartet.
Passform ![]()
Was beim ersten Anziehen sofort auffällt, ist das sockenmäßige weiche Material. Der Schuh schmiegt sich sehr gut an die Fußform und drückt und zwickt nicht. Beim Außenmaterial kommt Microfiber zum Einsatz. Meine Zehen sind bei der gewählten Größe nur minimal aufgestellt und auch die Asymmetrie ist sehr gering. Die Ferse passt optimal und “schiebt” nur geringfügig nach vorne.
Mit den beiden Klettverschlüssen lässt sich der Schuh schnell an- und ausziehen und gut auf die gewünschte Passform einstellen und auch mal schnell nachkorrigieren, wenn man Richtung Crux unterwegs ist.
Komfort ![]()
Der Scarpa Vapor V ist für die durchgegehdn hohe Leistung in allen Kategorien ein sehr komfortabler Kletterschuh. Es gibt natürlich noch komfortablere Modell… dann aber mit Abstrich bei der Performance.
Bei kühleren Temperaturen kann ich den Schuh auch für mehrere Seillängen am Stand anlassen und nur wenn es sehr warm wird oder bei einer längeren Route, ziehe ich den Schuh an geeigneten Ständen aus, um meine Achillesferse zu schonen.
Die Zunge ist angenehm dick gepolstert, aber durchgehend perforiert, um Luft an den Fuß zu lassen.
Ich habe den Schuh relativ groß genommen, um ihn auf Mehrseillängen bequem tragen zu können, aber immer noch präzise steigen zu können und bin von meiner Straßenschuhgröße eine EU Nummer runtergegangen. Wird der Kletterschuh in erster Linie fürs Boulder oder Sportklettern verwendet, kann man man ihn 1,5 bis 2 Größen kleiner nehmen.

Der neue Scarpa Vapor V kommt relativ komfortabel daher…
Haltbarkeit ![]()
Zur Haltbarkeit des Schuhs kann ich nach nur 2 Monaten im Einsatz nichts sagen, da ich den Schuh dafür noch nicht lange genug in die Mangel nehmen konnte. Das Vorgängermodell hat aber zwei Wiederbesohlungen mitgemacht, sodass ich mir hier eigentlich keine Sorgen mache.
Der Scarpa Vapor V kommt dem perfekten Allround Kletterschuh schon sehr nahe, auch wenn ich zugegebenermaßen etwas enttäuscht bin, dass er gegenüber dem Vorgängermodell an Steifigkeit verloren hat. So ist er für den von mir geplanten Einsatzbereich nicht mehr ganz optimal. Auf der anderen Seite folgt der Schuh dem Trend zu weicheren Sohlen, um auf Volumes besser stehen zu können und fürs Bouldern insbesondere für Toe- und Heelhooks mehr Performance rausholen zu können.
Der Trad- und Alpinkletterer, dem der Vapor V zu weich ist, sollte sich ggf. das Schwestermodell Vapor Lace anschauen, welches vom Hersteller für die bessere Kraftübertragung angepriesen wird und eventuell eher mit dem alten Vapor V vergleichbar ist.
Für Kletterer und Boulderer die also auf der Suche nach einem Kletterschuh sind, der alle Spielarten auf einem hohen Level mitmacht heißt es: „Bedenklos zugreifen!“
Weitere Interessante Testbericht und noch viel mehr findet ihr bei unserem Partner:
https://www.sicher-am-berg.de/testberichte/scarpa-vapor-v-kletterschuh-2019/
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]]>Robust, funktional und durchdacht, mit diesen Adjektiven wird die Alpha FL Jacke von Arcteryx vom Hersteller angepriesen. Ob zurecht, das…
Der Beitrag Test GORE-TEX Jacke – Arcteryx Alpha FL erschien zuerst auf VerticalExtreme Blog.
]]>Robust, funktional und durchdacht, mit diesen Adjektiven wird die Alpha FL Jacke von Arcteryx vom Hersteller angepriesen. Ob zurecht, das klärt dieser Testbericht!

Die Alpha FL Jacke bringt lediglich 351g auf die Waage.

Dabei ist sie nicht größer als eine Trinkflasche!
Die Jacke Alpha FL von Arcteryx besteht aus N40p-X GORE-TEX® Pro 3L und ist damit mit der GORE TEX Oberklasse-Membran ausgestattet. Die erhöhte Abriebfestigkeit und Atmungsaktivität bei gleichbleibender Wasserdichtigkeit und geringem Gewicht schlagen sich dann natürlich auch im Preis nieder. Alle Nähte sind mit sehr schmalen Tapes versiegelt und der Reißverschluss ist ein WaterTight
VisIon-Front-Reißverschluß der zusätzlich hinterlegt ist.
Auch nach intensiver Recherche konnte ich aber weder von Arcteryx noch von Gore definitive Aussagen zu den Werten (Wassersäule / RET) online finden.
Entwickelt für schnell kletternde Bergsteiger, bietet die strapazierfähige Alpha FL Jacket aus GORE-TEX Pro bei einem Gewicht von lediglich 315 Gramm optimale Funktionalität. Die durchdacht konzipierte Jacke ist aus strapazierfähigem N40p-X-Außenmaterial gefertigt; Innen- und Außentaschen sind zur Optimierung der Atmungsaktivität gestaffelt. Es kommt auf jedes Gramm an, dennoch bietet die Jacke außergewöhnliche Bewegungsfreiheit und Platz für weitere leichte Kleidungsschichten und eine Helm taugliche StormHood
-Kapuze. Individuell anpassbare Cohaesive
-Saumversteller dienen als HemLocks
, damit die Jacke nicht unter einem Klettergurt verrutschen kann.
Taschen
Reißverschlüsse
VisIon-ReißverschlußSchnitt
Saum
-Saumversteller dienen als Hemlock
, damit die Jacke nicht unter einem Klettergurt herausrutschen kannKapuze
-KapuzeInnen
Material
Ärmel
Wetterschutz: 5 Sterne
Die Jacke war bisher immer dicht und blockte auch den Wind zuverlässig aus. Die sehr wirksame Imprägnierung lässt das Wasser noch wie am ersten Tag abperlen und ich hatte immer das Gefühl, trocken zu sein, auch wenn´s wie aus Eimern geschüttet hat.
Atmungsaktivität: 5 Sterne
Die Alpha FL ist eindeutig die atmungsaktivste Jacke,die ich bisher hatte und obwohl ich eher schnell schwitze, komme ich jetzt sehr lange ohne Ventilationsmöglichkeiten aus.
Ventilation: 0 Sterne
Da es keine expliziten Ventilationsmöglichkeiten gibt, erhält die Jacke hier auch keine Punkte.
Durch die sehr schmalen Nahttapes und die fehlenden Handwärmertaschen ist das Gore-Material aber fast auf ganzer Fläche nur einlagig und die Atmungsaktivität daher viel besser als bei Jacken, die mehrere Taschen etc. haben,wo der Stoff doppellagig ist und mehrere Reißverschlüsse und deren Nähte wiederum abgedichtet werden müssen.
Robustheit / Verarbeitungsqualität: 5 Sterne
Das Material schaut auch nach all den Touren noch aus wie neu und ich konnte keine Materialschäden feststellen, obwohl das GORE-TEX Gewebe einen sehr dünnen und leichten Eindruck macht. Die Verarbeitungsqualität ist makellos, wofür Arcteryx aber auch bekannt ist.
Komfort / Passform: 4 Sterne
Ich habe die Arcteryx Alpha FL Jacket in Größe L gewählt und sie ist somit ausreichend weit, um bequem zu sein und auch mal eine isolierend Schicht darunter zu tragen, aber auch körpernah genug, um sie beim Klettern mal nur überm T-Shirt zu tragen. Die Ärmel sind relativ lang, was optimal ist beim Klettern oder Radfahren.

Praktisch zum Klettern mit Gurt: Die Jacke ist hinten eher lang geschnitten.
Die Jacke ist hinten länger geschnitten, um gut unter den Gurt zu passen und mit den Cohaesive
-Saumverstellern kann die Jacke nicht mehr hochrutschen. Das funktioniert auch gut mit den Rucksack-Hüftgurten.

Die Storm Hood
-Kapuze ist Helm tauglich.
Sowohl mit als auch ohne Helm kann ich die Kapuze gut auf meinen Kopf anpassen und der feste Schirm schützt die Augen noch zusätzlich, vor allem, wenn man keinen Helm auf hat.
Reißverschluss und Taschen
Dadurch, dass die Hinterlegung des Frontreißverschlusses sehr schmal ist, bleibt der RV beim Schließen der Jacke öfters mal hängen. Er “frisst” sich nicht, aber stockt und das nervt ein bisschen. Die beiden Reißverschlüsse sind “wasserdichte” WaterTight
Vision Modelle, wobei der Hersteller selbst Einschränkungen macht und diese lediglich als wasserabweisend bezeichnet und dazu rät, feuchteempfindliche Gegenstände nicht in der Außentasche aufzubewahren. Beim Klettern habe ich aber des öfteren das Papiertopo oder auch das Handy in dieser Tasche und hatte auch nach Regengüssen nie ein Problem. Die Jacke besitzt lediglich diese eine Außentasche und eine Innentasche an der gleichen Position auf der linken Brustseite. Die Außentasche ist angenehm groß und es passen auch mal ein Paar Handschuhe rein.

Wasserdicht: Laminierte Innentasche mit Reißverschluss und …

… Brusttasche mit laminiertem Reißverschluss
Die Kapuze “Storm Hood
” ist wie bei Arcteryx üblich sehr gut geschnitten und in diesem Fall mit einer Volumenreduzierung hinten und vorne sehr gut auf die jeweilige Situation anpassbar.




Die Jacke kann am unteren Saum, wie die meisten anderen Jacken auch, in der Weite verstellt werden. Arcteryx designete diesen Verstellmechanismus geschickt, sodass er auch als “Hochrutsch”-Stopp dient, wenn man einen Klettergurt trägt. So bleibt das nervige Zurückstopfen der Jacke unter den Klettergurt aus und es zieht nicht kalt an den Rücken.

“Hochrutsch”-Stopp: So zieht es beim Klettern nicht am Rücken
Die Ärmelabschlüsse sind mittels laminiertem Klettverschluss voll verstellbar, sodass man immer auch auf Handschuhe etc. reagieren kann, sodass die Ärmel bei der Aktivität nicht im Weg umgehen.

Klettverschluss am Ärmel
Der Jacke liegt ein Packsack bei, in dem die Jacke verstaut und mittels einer Schlaufe auch beim Klettern am Gurt mit einem Karabiner festgeclippt werden kann. Es bleibt ein Rätsel, warum die Jacke nicht in die eigene Außentasche verpackbar ist, da es durchaus realistisch ist, den Packsack entweder nicht dabei zu haben oder eben ganz zu verlieren. Ein Vorteil des Packsacks ist aber definitiv, dass die Jacke langlebiger ist, weil sie im Packsack von einer extra Schicht geschützt ist und somit im Rucksack oder am Gurt baumelnd weniger schnell beschädigt wird, während bei der anderen Methode, die auf links gedrehte Tasche von innen beschädigt werden würde.

Die Jacke wird mit einem extra Packsack geliefert.
Der Einsatzbereich dieser Jacke ist sehr groß, durch das geringe Gewicht und Packmaß kann sie perfekt als langlebige Notfalljacke im Rucksack sein, aber aufgrund der hochwertigen Materialien genauso gut auf ansprucksvollen Touren richtig rangenommen werden. Einzig die Bereitschaft zum Verzicht auf gewisse Features wie Unterarmbelüftung und Handwärmertaschen sollte gegeben sein.
Der Preis ist mit ca. 400 € natürlich hoch, relativiert sich aber über den breiten Einsatzbereich und ist im Vergleich zu anderen GORE-TEX Pro Jacken im Highend-Bereich sogar eher niedrig, wenn man das bei 400 € überhaupt so sagen kann.
Kurze Zusammenfassung Testeindruck
Die Alpha FL ist meine neue “Immer-Dabei” Jacke, egal ob´s zum Alpinklettern, auf Hochtour, zum Eisklettern oder auf Skitour geht. Bei dem Packmaß und Gewicht hat sie immer einen Platz in meinem Rucksack und hat mich bisher immer trocken gehalten und vor Wind geschützt.
Weiter Interessante Testbericht und noch viel mehr findet ihr bei unserem Partner:
https://www.sicher-am-berg.de/testberichte/arcteryx-alpha-fl-jacke/
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]]>Der Arcteryx Alpha FL 45 ist ein echter Purist, für minimalistische Alpinspezialisten konzipiert und aufs Wesentliche reduziert. Ein Sack aus…
Der Beitrag Test – Arcteryx Alpha FL 45 Rucksack erschien zuerst auf VerticalExtreme Blog.
]]>Der Arcteryx Alpha FL 45 ist ein echter Purist, für minimalistische Alpinspezialisten konzipiert und aufs Wesentliche reduziert. Ein Sack aus hochwertigen Materialien mit dem Ziel das Gewicht gering zu halten und die Anforderungen zu erfüllen. Die von mir getestete 45 l Version ist dabei die größere Größe. Es gibt ihn auch noch in einer 30 l Version. Er ist ganz klar ein puristischer Minimalist für alpine Kletterrouten in allen Disziplinen.
Den 45 l Rucksack gibt es nur in einer Rückenlänge. Die angegebene Größe von 45 l bezieht sich wenn überhaupt auf das Volumen mit vollster Bepackung inklusive des Roll-Top-Verschlusses. Gefühlt ist der Rucksack im Normalmodus (ohne Rolltop) ca 35 l groß und mit vollem Auszug eher Richtung 50 l groß.
An dem Rucksack kann nichts mehr abgenommen werden, das Gewicht von ca. 650 gr. ist aber ohnehin schon äußerst gering für so einen großen Rucksack.

Das Tragesystem ist sehr basic, der Hüftgurt besteht aus einem Gurtband und das Rückenteil ist durch eine dünne, fest verbaute Polsterung gestützt. Die Schulterträger sind sehr breit und tragen sich sehr angenehm. Durch das minimalistische Tragesystem ist es selbstverständlich eher weniger angenehm bei wenig Kleidung viel Gewicht zu tragen.
Beim älteren Acrux Modell oder ME Tupilak oder Patagonia Ascensionist 40 gibt es abnehmbare Hüftpolster, aber leider wollte kein Hersteller welche rausgeben.



Sehr angenehm ist, dass das Innere des Rucksacks in weiß gehalten wurde womit das Auffinden von kleineren Teilen im Rucksack stark erleichtert wird.

Außen ist eine kleine Tasche für Dinge, die schnell zugänglich sein müssen. Der Schlüsselclip ist optimal, um den Schlüssel o.ä. nicht zu verlieren bzw. nicht lange suchen zu müssen. Nachteilig ist, dass die Tasche nach innen “baucht”, sodass, wenn der Rucksack sehr voll ist, es nur schwer möglich ist, etwas aus der kleinen Tasche rauszunehmen oder hinein zu tun.

Da es bei Regen immer in der Mitte reinregnen kann, muss zusätzlich der Roll-Top-Verschluss genutzt werden. Im Alltag nutzte ich diesen allerdings immer erst, wenn es zu regnen beginnt. Da bei normaler Bepackung die Abdichtung unterhalb des Kordelzug-Hauptverschlusses liegt, kommt so immer Wasser in den Zwischenbereich und kann nicht ablaufen.
Der Seilriemen ist sehr lang und fixiert das Seil oben.

Zusätzlich könnten die Kompressionsriemen noch mit genutzt werden, wenn man ein geeignetes Produkt findet oder sich selbst behilft. Arcteryx hat auf der Homepage jedenfalls kein solches Zubehör aufgeführt.

Das Material (N400-AC²) macht einen sehr robusten Eindruck und ist wasserdicht. Die Nähte sind alle mit Nahtband abgedichtet.
Die Eisgerätebefestigung ist sehr einfach und bombenfest. Den Schaft bzw. Griff oben durchfädeln, dann das Metallteil durch das Loch am Gerätekopf fädeln und anschließend nur noch den elastischen Kordelzug zuziehen. Zusätzlich bietet es sich an, auch die Steigeisen außen zu befestigen. Lässt sich auch mit Handschuhen schnell und einfach bedienen.

Arcteryx wird hier dem Credo Fast & Light mehr als gerecht und hat einen ultraleichten, sehr puristischen Kletterrucksack designed, der es ermöglicht, große Mengen an Material zu transportieren und anschließend mit dem gleichen Rucksack noch schwer zu klettern.
Weiter Interessante Testbericht und noch viel mehr findet ihr bei unserem Partner:
https://www.sicher-am-berg.de/testberichte/arcteryx-alpha-fl-45/
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