test kletterseil Archive - VerticalExtreme Blog https://verticalextremeblog.de/tag/test-kletterseil/ Thu, 15 May 2025 14:13:40 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://verticalextremeblog.de/wp-content/uploads/2018/06/icon.png test kletterseil Archive - VerticalExtreme Blog https://verticalextremeblog.de/tag/test-kletterseil/ 32 32 Test Edelrid Boa 9,8mm – Kletterseil https://verticalextremeblog.de/test-edelrid-boa-98mm-kletterseil/ <![CDATA[Martin Wagner]]> Thu, 14 Nov 2024 13:23:12 +0000 <![CDATA[Test Kletterausrüstung]]> <![CDATA[bergsteigen]]> <![CDATA[boa]]> <![CDATA[edelrid]]> <![CDATA[edelrid boa]]> <![CDATA[erfahrungsbericht]]> <![CDATA[erfahrungsbericht seil]]> <![CDATA[klettern]]> <![CDATA[kletterseil sportklettern]]> <![CDATA[lebensdauer seil]]> <![CDATA[test]]> <![CDATA[test kletterausrüstung]]> <![CDATA[test kletterseil]]> https://verticalextremeblog.de/?p=2505 <![CDATA[

Edelrid ist einer der führenden Hersteller für Bergsport-und Kletterausrüstung, außerdem stellt Edelrid Material für Adventurepark, Arbeitssicherheit und Industriekletterei her. Besonders…

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Edelrid ist einer der führenden Hersteller für Bergsport-und Kletterausrüstung, außerdem stellt Edelrid Material für Adventurepark, Arbeitssicherheit und Industriekletterei her. Besonders in der Seilproduktion verfügt Edelrid über großes und langjähriges Know-how und Technologie. Kein Wunder also, dass Kletterseile von Edelrid zu den besten auf dem Markt zählen.

 

Robustes Allround-Einfachseil perfekt für Halle und Fels

Auch wenn das Edelrid Boa 9,8mm nicht als Highperformance Seil präsentiert wird, muss es sich keines Falls verstecken, sondern kann mit seinen Stärken überzeugen: Es ist robust und langlebig und trotzdem geschmeidig und flexibel. Dabei ist es preislich attraktiv, vor allem wenn man nicht auf alle highperformance Merkmale anderer deutlichteurerer Seil angewiesen ist. Der relativ große Seildurchmesser und das hohe Metergewicht von 62g/m, sowie die fehlende Imprägnierung sind häufig kein Hindernis. Im Klettergarten oder in der Kletterhalle, wo sich Nässe und Schmutz meist in Grenzen hält, profitiert das Seil von der robusten Konstruktion mit viel Material: Eine hohe Sturzzahl und ein guter Schnittwert vermitteln Sicherheit. Die Thermoshield Behandlung machen das Seil trotzdem geschmeidig und kompakt, ohne dass es schnell aufpelzt oder steif wird.

 

Extremtest und Schwächen

Robust und günstig ist das Boa, aber natürlich wollen wir die Schwachstellen im normalen Gebrauch finden und das Seil genau diesen Bedingungen aussetzen: Ein Sei lohne Imprägnierung sieht ungern Schmutz und Nässe, da es den Verschleiß von Seil und Karabinern deutlich beschleunigt. Außerdem ist das Gewicht durch einen hohen Durchmesser und damit hohem Metergewicht in langen und schweren Routen häufig deutlich spürbar. In der großen Grotte von Osp in Slowenien finden wir genau diese ungeliebten Bedingungen: Der Boden ist sehr staubig und sandig, nach Regenfällen auch nass. Die Routen sind extrem lang, schwer und das Seil läuft häufig mit viel Reibung um Sinterzapfen herum. Zudem versuchten wir uns in schweren Routen, die uns und dem Seil durch das Ausbouldern und häufige Stürzen über einen langen Zeitraum einiges abverlangt haben. Seil und Kletterer konnten sich am Ende stolz beweisen: Die eindeutig sichtbare äußere Verschmutzung zeigte kaum Auswirkungen auf die Langlebigkeit des Seils. Allerdings zeigten sich deutliche schwarze Abriebsspuren der Karabiner am Seil, was eine regelmäßige Reinigung notwendig gemacht hat. Schmutzpartikel im Seil schleifen an den Karabinern, was diese langfristig beschädigt und folglich wiederum das Seil beschädigt. Das abgerieben Aluminiummacht sich als schwarze Spur auf dem Seil bemerkbar. Eine Imprägnierung hätte dies wahrscheinlich etwas verzögert, da Schmutz schwieriger in das Seil eindringt. Das hohe Seilgewicht war trotz40-50m Routenlänge zwar spürbar aber Dank der Flexibilität kein Hinderniss. Ein leichteres Seil hätte das Klippen des Umlenkers womöglich etwas vereinfacht. Harte Stürze beim Ausbouldern in den unteren Routenpassagen oder weite Stürze bei den Durchstiegsversuchen haben am Seil kaum Spuren hinterlassen. Das robuste Seil hat uns immer ein sicheres Gefühl gegeben, sodass wir es auch wagten in den Runouts Expressen auszulassen, um Kraft zu sparen.

Fazit: Bei entsprechender Pflege ist das Seil robust und langlebig. Allerdings dringt mehr Schmutz in das Seil ein im Vergleich zu imprägnierten Seilen. Das hohe Metergewicht macht sich besonders in extrem langen Routen bemerkbar, was in kürzeren Routen sowie in der Kletterhalle kaum auffällt. Für den Gebrauch im alpinen Bereich, Eis und Schnee ist das Seil eher ungeeignet, da die Imprägnierung fehlt.

 

Handling im ersten Eindruck

Die 9,8mm Durchmesser sieht man dem Boa auf den ersten Blick nicht an. Die Thermoshield Behandlung macht es flexibel. Beim Auspacken können wir dank dem 3DLapcoiling sofort mit dem Klettern starten, ohne lästige Krangel oder Knoten im Seil zu haben. Das Seil läuft geschmeidig durch das Grigri und liegt solide in der Hand. Speziell auch für Anfänger bietet das Seil somit einen sicheren Griff und trotzdem eine Leichtgängigkeit in den Sicherungsgeräten. Der erste Sturztest zeigt ein angenehmes Maß an Dehnung, was speziell bei harten Stürzen in Bodennähe von Vorteil ist. Sobald man weitere Stürze weiter oben vollzieht, landet man in jedem Fall weich im Seil. In den steilen Routen der Grotte hängt man zwangsläufig nach einem Sturz weit von der Wand weg. Dies ist der Dehnung des Seils aber vor allem der Hakenabstände und der Länge der Routen zu schulden. Das Heraufziehen am Seil wird dank dem Seildurchmesser wieder etwas einfacher. Wie schon erwähnt spürt man in sehr langen Routen das Seilgewicht. In kürzeren Routen fällt dies nicht auf.

Fazit: Gutes Handling, weiche Stürze aber hohes Seilgewicht.

 

Handling auf lange Sicht

Hier sollte es eigentlich heißen, wie das Seil zu handeln ist: Nämlich so, dass man Verschmutzung vermeidet und es bei Verschmutzung regelmäßig reinigt. Sobald man dies einhält, kann man lange und sichere Freude mit dem Seil haben. Die Geschmeidigkeit bleibt erhalten, das Seil wird nicht steif oder pelzig. Auch die Dehnungseigenschaften ändern sich nicht.

Fazit: Bei richtigem Handling bleibt das Seil lange solide und geschmeidig.

 

Haltbarkeit und Langlebigkeit

Das Seil wurde intensiv genutzt, ausgebouldert, gestürzt und durch den Dreck gezogen. Die Reinigung war deswegen schon mehrfach notwendig. Hinterher zeigte sich das Seilweiterhin geschmeidig. Bei häufigem Stürzen und Ausbouldern wird eine Stelle am Seil besonders beansprucht. Diese zeigt dann Schäden und ein Aufpelzen am Mantel, was ein Abschneiden notwendig macht. Das Boa zeigt im Vergleich zu anderen Testseilen eine besonders gute Langlebigkeit, wodurch das Abschneiden seltener notwendig ist. Somit kann man das Seil länger nutzen, sofern es gut gepflegt wird.

Fazit: Langlebig und robustes Seil bei entsprechender Pflege

 

Technische Spezifikationen 

  • Kernanteil: 60 %
  • Durchmesser: 9,80 mm
  • Schnittwert: 19
  • Sturzanzahl: 7
  • Fangstoss: : 8,8 kN
  • Mantelanteil: 40 %
  • Metergewicht: 62 g/m
  • Statische Dehnung: 9,3 %
  • Dynamische Dehnung: 32 %
  • Zertifizierung: EN 892
  • Material: Polyamide
  • Seiltyp: Dynamisch
  • Einfachseil
  • Mittenmarkierung

Ausstattung

  • Thermoshield
  • 3D-Lapcoiling
  • Bluedesign® konform

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Test Kletterseil – Beal Stinger III Dry Cover https://verticalextremeblog.de/test-kletterseil-beal-stinger-iii-dry-cover/ <![CDATA[Martin Wagner]]> Mon, 09 Oct 2023 15:01:25 +0000 <![CDATA[Test Kletterausrüstung]]> <![CDATA[abseilen]]> <![CDATA[beal]]> <![CDATA[bergsteigen]]> <![CDATA[Einfachseil]]> <![CDATA[erfahrungsbericht]]> <![CDATA[kletterausrüstung]]> <![CDATA[kletterseil sportklettern]]> <![CDATA[seil]]> <![CDATA[sportklettern]]> <![CDATA[sportklettern seil]]> <![CDATA[test]]> <![CDATA[test kletterausrüstung]]> <![CDATA[test kletterseil]]> https://verticalextremeblog.de/?p=2340 <![CDATA[

Hersteller:  Beal Modell: Stinger III Dry Cover 9,4mm Einsatzbereich: Sportklettern, Eisklettern Funktionalität: leichtes und robustes Einfachseil Preis- / Leistung: gutes…

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Hersteller:  Beal

Modell: Stinger III Dry Cover 9,4mm

Einsatzbereich: Sportklettern, Eisklettern

Funktionalität: leichtes und robustes Einfachseil

Preis- / Leistung: gutes Verhältnis in Sachen Haltbarkeit und Handling

Beal zählt zu den führenden Herstellern für Kletter- und Bergsportausrüstung. Im Sortiment finden sich einige Seile, die sich schon seit vielen Jahren zu den soliden Klassikern gehören und mit Qualität punkten.

Das Stinger III Dry Cover 9,4mm reiht sich nahtlos in das Erfolgssortiment ein.

 

Beal Stinger III 9.4 mm Seil

 

Ein leichtes und robustes Seil zum Sportklettern

Das Stinger III Dry Cover 9,4mm Kletterseil zeichnet sich dank seiner Unicore Technologie als sehr robustes Seil aus. Hierbei ist der Kern mit dem Mantel verwebt, um Mantelverschiebungen zu verhindern. Dabei behält es seine charakteristische Geschmeidigkeit. Falls der Mantel durch Reibung am Fels oder scharfen Kanten zerschnitten wird, bleibt er mit dem Kern verbunden. Der mittlere Durchmesser von 9,4mm macht das Seil robust bei gleichzeitig geringem Metergewicht von 57g/m. Die Dry Cover Imprägnierung schützt vor Feuchtigkeit und Staub, was dem Seil eine höhere Langlebigkeit und weniger Abrieb verleiht und es auch für den Einsatz im Eis tauglich macht.

Mantel vom Beal Stinger III

Handling und erster Eindruck

Das grüne Stinger fällt mit der kräftigen Farbe sofort ins Auge, und freuen uns es auszupacken. Der kleine Durchmesser und das niedrige Metergewicht machen das 70m Seil zu einem kompakten und leichten Bündel. Dank des Magic Pack lässt sich das Seil einfach durch das Loch herausziehen ohne zu krangeln. Wir sind also sofort bereit zu starten und suchen uns eine relativ lange Route für den ersten Test aus.

Lange Route an der Felswand für den SeiltestDas Seil läuft geschmeidig durch das Grigri, liegt dabei gut in der Hand ohne zu dünn oder zu dick zu wirken. Auch der Eindruck beim Klettern bestätigt sich: Das Seil läuft leicht durch die Zwischensicherungen und um Ecken und über Bäuche. Die Seilreibung hält sich dabei also in Grenzen.

Beim Abseilen zeigen sich die nächsten wichtigen Eigenschaften: Das Seil läuft zwar geschmeidig, ist aber nicht zu glatt, wodurch ein einfaches und sicheres Abseilen kein Problem ist. Die relativ hohe statische Dehnung macht sich etwas bemerkbar, sobald man am vollen Seil hängt, also in langen Routen. Beim Topropen und gleichzeitigen Einstiegsbouldern kann sich das Seil stellenweise empfindlich dehnen. Aber alles im grünen Bereich.

Sobald es ans Projektieren geht kommt die dynamische Dehnung ins Spiel. Der geringe Fangstoß und gute Dehnung macht das Stürzen selbst bei hartem Sichern angenehmer ohne in bodennahen Situationen brenzlig zu werden. Auch in langen Routen hält sich die Dehnung zumindest soweit in Grenzen, dass man sich nicht zu weit zurück nach oben ziehen muss, um die Stelle nochmal probieren zu können.

Fazit im Handling: Das Seil macht auf den ersten Metern einen guten Eindruck, sowohl in langen Routen, beim Topropen und Projektieren. Allerdings sollte man die Seildehnung im Auge behalten (oder bin ich einfach nur schwerer geworden?)

 

Haltbarkeit

Auf die Dauer heißt es immer wieder das Seil zu Quälen: Ausbouldern, Stützen, Hochziehen, Kanten, Bäuche, scharfe Karabiner und Staub. Alles was ein Seil zu schnellem verschleiß treibt ist beim Sportklettern häufig Alltag. Mit zwei kleinen Kindern, bewaffnet mit Schaufel Eimer und einer rauhen Menge Sand, bekommt das Seil leider auch eine große Portion Dreck ab. Seilsack hin oder her. Dank der Imprägnierung kann das Stinger aber gut damit umgehen und verhindert das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit. Somit hält sich auch auf Dauer der Verschleiß in Grenzen. Irgendwann kommt zwar der Zeitpunkt, an dem man das Seil kürzen muss, das die ersten Meter vom intensiven Projektieren aufgerieben sind. Tatsächlich muss das Seil aber nicht häufig abgeschnitten werden. Auch wenn das Seil mit der Zeit etwas aufrauht, merkt man den Effekt der Unicore Technologie. Es kommt zu keiner Mantelverschiebung und das Seil bleibt geschmeidig und einfach im Handling.

 

Fazit auf lange Sicht: Das Seil überzeugt durch seine Robustheit auch bei erhöhtem Staubaufkommen und intensiven Projektieren. Es bleibt flexibel und angenehm beim Sichern, Durchstieg und Stürzen.

 

Technische Spezifikationen

  • Durchmesser : 9,4 mm
  • Einfachseil
  • Gewicht pro Meter : 57 g
  • Mantelanteil : 38 %
  • Normstürze: 7
  • Statische Dehnung : 9,5 %
  • Dynamische Dehnung : 37 %
  • Fangstoß : 7,5 kN
  • Konstruktion : Unicore Technologie

Material : Polyamid

Quelle: https://www.oliunid.de/beal-stinger-iii-9-4-mm-unicore-dry-cover-kletterseil.html

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Test Kletterseil – Edelrid Hummingbird Pro Dry https://verticalextremeblog.de/test-kletterseil-edelrid-hummingbird-pro-dry-92mm/ <![CDATA[Martin Wagner]]> Thu, 12 May 2022 15:24:40 +0000 <![CDATA[Test Kletterausrüstung]]> <![CDATA[alpinismus seil]]> <![CDATA[alpinklettern]]> <![CDATA[bergsteigen]]> <![CDATA[edelrid]]> <![CDATA[Einfachseil]]> <![CDATA[erfahrungsbericht]]> <![CDATA[gletscherseil]]> <![CDATA[halbseil]]> <![CDATA[hochtour seil]]> <![CDATA[kletterausrüstung]]> <![CDATA[klettern]]> <![CDATA[kletterseil]]> <![CDATA[seil]]> <![CDATA[sportklettern seil]]> <![CDATA[test]]> <![CDATA[test kletterausrüstung]]> <![CDATA[test kletterseil]]> <![CDATA[testbericht]]> <![CDATA[zwillingsseil]]> https://verticalextremeblog.de/?p=2055 <![CDATA[

Hersteller:  Edelrid Modell: Hummingbird Pro Dry 9,2mm Einsatzbereich: Sportklettern, alpine Touren in Fels und Eis Funktionalität: ultraleichtes und sehr robustes…

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Hersteller:  Edelrid

Modell: Hummingbird Pro Dry 9,2mm

Einsatzbereich: Sportklettern, alpine Touren in Fels und Eis

Funktionalität: ultraleichtes und sehr robustes Highperformance-Seil für alle Bergsport Disziplinen

Preis- / Leistung: hoher PReis aber für die gebotene Leistung angemessen

Edelrid Hummingbird Pro Dry 9,2mm Kletterseil kaufen im VerticalExtreme.de Kletterausrüstung Shop

 

Als einer der führenden Hersteller für Bergsport- und Kletterausrüstung überzeugt Edelrid besonders mit seinem Knowhow in der Seilproduktion. Auch das Hummingbird zählt zu den besten Seilen am Markt.

Das Kletterseil ohne Krangel öffnen - 3D-Lapcoiling macht es möglich.

Das Kletterseil ohne Krangel öffnen – 3D-Lapcoiling macht es möglich.

Ultraleichtes Highperformanceseil zum Sportklettern

Das Edelrid Hummingbird Pro Dry 9,2mm Kletterseil überzeugt durch seine Stärken besonders in der Disziplin Sportklettern. Ein geringes Metergewicht von 5,7g/m, ein geringer Durchmesser von nur 9,2mm, sowie einer Robustheit (erreicht durch durch die Kombination von hohem Mantelanteil und Thermo Shield Imprägnierung) machen das Seil zu einem nahezu unzerstörbaren Sportkletterseil mit besten Handlingeigenschaften.

Die Pro Dry Imprägnierung von Kern- und Mantelgarnen und die thermisch Fixierung geben dem Seil neben einem guten Handling beim Sichern und Seil einhängen auch einen guten Abriebschutz. Ebenfalls ist das Seil durch die Imprägnierung stark wasserabweisend und vor Schmutz geschützt. Der Hersteller verspricht damit besondere Langlebigkeit auch beim intensiven Sportklettern.

Top Handling beim Sichern und Clippen.

Top Handling beim Sichern und Clippen.

Haltbarkeit

Edelrid preist das Hummingbird als Highperformance Sportkletterseil an. Ob es diese Eigenschaften erfüllen kann gilt es zu beweisen. Sportklettern heißt neben Durchstiegen, bei denen das Seil geschmeidig durch die Zwischensicherungen gleiten muss, auch Ausbouldern von Routen mit häufigen harten Stürzen. Hierbei wird oft die gleiche Stelle am Seil extrem belastet und um die Karabiner gescheuert. Dies bedeutet einen aggressiven Angriff auf die Mantelstruktur. Genau hier setzen wir mit unserem Test an: Wir nutzen das Seil auf einem halbjährigen Klettertrip durch Frankreich, Spanien, Slowenien und Kroatien. Unzählige Male heißt es Ausbouldern, Stürzen, Durchsteigen, Tag ein – Tag aus. Zwischendurch landet das Seil unfreiwilligerweise auch Mal im sandigen Boden von Margalef oder wird über scharfe Fixexen an der Costa Blanca gezogen: Ein Killer für jedes Kletterseil! Doch das Hummingbird schlägt sich tapfer und hält was der Hersteller verspricht. Selbst nach intensiver Belastung über einen langen Zeitraum bleibt das Kletterseil geschmeidig und der Mantel reibt kaum auf. Wo andere Seile schon längst abgeschnitten werden müssen, zeigt das Hummingbird noch kaum Verschleißerscheinungen.

  • Fazit zum ersten Eindruck: Das Seil überzeugt durch seine Robustheit, vor allem beim intensiven Projektieren von Sportkletterrouten
Das Edelrid Humgbird Kletterseil im Dauerstresstest.

Das Edelrid Humgbird Kletterseil im Dauerstresstest.

Handling

Unser Testseil in Mintgrün sticht beim Auspacken sofort ins Auge und wir freuen uns schon darauf es auf den ersten Kletterfotos sichtbar zu machen. Das geringe Metergewicht macht unser 80m Seil leicht und kompakt. Beim Auspacken macht sich das 3D-Lapcoiling bezahlt und lästige Krangel bleiben uns erspart.

Zum Aufwärmen gönnen wir uns eine lange Ausdauerroute und können hierbei gleich mehrere Testpunkte zufrieden und positiv abhaken: Das Seil ist top geschmeidig beim Sichern was auch der Thermo Shield Imprägnierung zu verdanken ist. Die 9,2mm Durchmesser liegen beim Sichern gut in der Hand und das Seil lässt sich geschmeidig durch die Sicherungsgeräte führen. Das kaum zu spürende Seilgewicht zieht den Kletterer selbst nach 40m nicht nach unten. Beim Ablassen und beim darauf folgenden Toprope Sturztest am ausgezogenen Seil stellen wir kaum störende Dehnung fest. Also können auch schwere Einstiegsboulder in langen Ausdauerrouten im Toprope gesichert werden, ohne dass der Kletterer beim Sturz mit einem Gummiseil am Boden landet.

Weiter geht es zum Projektieren ein paar schwerere Routen. Beim Klippen des Seils in die Zwischensicherungen kann man das Seil gut durch die Finger gleiten lassen, wodurch ein Nachgreifen unnötig wird. Somit werden anstrengende Einhängepositionen erleichtert. Beim Stürzen landen wir sanft im Seil und sacken trotzdem nicht weit ab. Das Seil zeigt hier also seine Ausgewogenheit in Sachen Dehnung.

  • Fazit auf lange Sicht: Geschmeidig, flexibel und angenehm beim Durchstieg und Stürzen.
Nach vielen Stürzen und Klettereien - das verschweißte Ende platzt auf.

Nach vielen Stürzen und Klettereien – das verschweißte Ende platzt auf.

Handling und Haltbarkeit auf lange Sicht

Wir strapazieren das Seil ohne Rücksicht auf Verluste. Fast jeden Tag über 6 Monate stürzen, hängen und klettern wir mit diesem Seil. Es sieht sandige Böden, Nässe, scharfe Kanten und pralle spanische Sonnenbestrahlung. Natürlich bleiben solche Dauerbelastungen nicht ganz ohne Folgen. Nach ca.2 Monaten löst sich nach einer „Seilpeitsche“ am Seilende die Verschweißung auf. Dies lässt sich mit Messer, Tape und Feuerzeug aber schnell beheben. Das nun 2cm kürzere Seil bleibt weiter standhaft. Nach unzähligen Stürzen in immer die gleiche Stelle des Seils, fängt es nach 4 Monaten Dauergebrauch an dieser Stelle aufzurauen. Es bleibt aber stabil und muss erst deutlich später das erste Mal abgeschnitten werden. Wo wir bei anderen Sportkletterseilen schon deutlich häufiger zum Messer greifen mussten, um das Seil zu kürzen, hält es sich beim Hummingbird in Grenzen. Bis zum Schluss unseres 6-monatigem Extremtests schneiden wir das Seil 4 Mal ab. Trotzdem bleibt das Seil geschmeidig beim Sichern und Einhängen. Das Hummingbird lässt uns nicht im Stich und unser Backup Seil bleibt unbenutzt.

  • Fazit: In Robustheit kaum zu überbieten: Das Hummingbird überzeugt mit seiner Langlebigkeit und trotzdem sehr gutem Handling.

Technische Spezifikationen

  • Durchmesser : 9,2 mm
  • Einfachseil, Zertifizierung (CE EN 892, UIAA)
  • Gewicht pro Meter : 57 g
  • Mantelanteil : 44 %
  • Stürze mit Sturzfaktor 1,77 : 8
  • Statische Dehnung : 6 %
  • Dynamische Dehnung : 31 %
  • Fangstoß : 8,8 kN
  • Konstruktion : 40-fach hohlgeflochten
  • Material : Polyamid

Ausstattung

  • Thermo Shield Behandlung
  • Pro Dry Imprägnierung (Kern und Mantel) Wasseraufnahme unter 2 % gemäß UIAA Water Repellent Test
  • 3D-Lapcoiling
  • Bluedesign® konform

Quelle: https://edelrid.com/de-de/sport/seile/hummingbird-pro-dry-9-2mm

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Test Kletterseil – Edelrid Canary Pro Dry 8,6mm https://verticalextremeblog.de/test-kletterseil-edelrid-canary-pro-dry-86mm/ <![CDATA[Martin Wagner]]> Fri, 14 Aug 2020 10:34:36 +0000 <![CDATA[Test Kletterausrüstung]]> <![CDATA[alpinismus seil]]> <![CDATA[alpinklettern]]> <![CDATA[bergsteigen]]> <![CDATA[edelrid]]> <![CDATA[Einfachseil]]> <![CDATA[erfahrungsbericht]]> <![CDATA[gletscherseil]]> <![CDATA[halbseil]]> <![CDATA[hochtour seil]]> <![CDATA[kletterausrüstung]]> <![CDATA[klettern]]> <![CDATA[kletterseil]]> <![CDATA[seil]]> <![CDATA[sportklettern seil]]> <![CDATA[test]]> <![CDATA[test kletterausrüstung]]> <![CDATA[test kletterseil]]> <![CDATA[testbericht]]> <![CDATA[zwillingsseil]]> https://www.verticalextreme.de/blog/?p=1794 <![CDATA[

Hersteller:  Edelrid Modell: Canary Pro Dry 8,6mm Einsatzbereich: Alpine Touren in Fels und Eis, Sportklettern Funktionalität: ultraleichtes und sehr robustes…

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Hersteller:  Edelrid

Modell: Canary Pro Dry 8,6mm

Einsatzbereich: Alpine Touren in Fels und Eis, Sportklettern

Funktionalität: ultraleichtes und sehr robustes Highperformance-Seil für alle Disziplinen

Preis- / Leistung: angemessen

Edelrid Canary Pro Dry 8,6mm Kletterseil kaufen im VerticalExtreme.de Kletterausrüstung Shop

 

Edelrid ist einer der führenden Hersteller für Bergsport- und Kletterausrüstung, außerdem stellt Edelrid Material für Adventurepark, Arbeitssicherheit und Industriekletterei her. Besonders in der Seilproduktion verfügt Edelrid über großes und langjähriges Know-how und Technologie. Kein Wunder also, dass Kletterseile von Edelrid zu den besten auf dem Markt zählen.

Ultraleichtes Highperformanceseil für Fels und Eis

Das Edelrid Canary Pro Dry 8,6mm kann durch seine 3-fach-Zertifizierung (Einfachseil, Halb- und Zwillingsseil) in fast allen Disziplinen des Bergsports eingesetzt werden. Egal ob Fels oder Eis, Hochtour oder extremes Klettern: Mit diesem robusten Leichtgewicht ist man bestens gerüstet. Es besticht durch sein geringes Metergewicht von 5,1g/m, den extrem dünnen Durchmesser von 8,6mm, zugleich aber durch seine Robustheit dank des hohen Mantelanteils und der durchdachten Imprägnierung.

Die Pro Dry Imprägnierung fängt schon bei den Kerngarnen an, wird im Flechtprozess auf Kern und Mantel ausgeweitet und thermisch fixiert. Dadurch ist das Seil stark wasserabweisend und vor Schmutz geschützt. Auf Gletscher und im Eis bleibt das Seil also geschmeidig, flexibel und leicht, ohne etwas an den Sicherheitsreserven einzubüßen. Die Imprägnierung in Kombination mit dem 47% Mantelanteil schützen das Seil vor Abrieb und machen es robust und langlebig.  Somit wird das Seil vom Hersteller als das perfekte Seil für den Leichtgewichtalpinismus bezeichnet und ist eines der dünnsten und leichtesten Einfachseile auf dem Markt.

Extremtest der Schwächen?

Es klingt nach dem perfekten Seil. Doch wo sind die Schwächen? Der Hersteller empfiehlt den Einsatz für Hochtouren, Gletscher und Eis, für Alpines Felsklettern oder als leichtes Durchstiegsseil beim Sportklettern. Zum Ausbouldern und Projektieren von Routen oder Topropen sei das Seil nicht geeignet. Und genau hier wollen wir beim Test ansetzen. Die Stärken liegen offensichtlich auf der Hand. Was aber, wenn man das Seil mit häufigen und weiten Stürzen quält und beim Ausbouldern immer die gleiche Stelle des Seils über teilweise abgeschliffene Exen zieht? Alltag beim Sportklettern und Extrembelastung für das Seil. Die Erwartung an dieses Seil zur Langlebigkeit bei solchen Belastungen war entsprechend gering, jedoch hat es mit seiner Robustheit überrascht und überzeugt. Das Seil kann also sehr wohl mit den reinen Sportkletterseilen mithalten.

Handling im ersten Eindruck

Das Canary macht seinem Namen alle Ehre und fällt mit seiner knalligen Farbe auf. Neon Grün oder Pink sticht ins Auge und macht sich nicht nur auf Fotos gut. Auf dem Gletscher und im Eis bleibt das Seil mit Sicherheit immer sichtbar. Der geringe Durchmesser und das niedrige Metergewicht machen das 80m Bündel kompakt und leicht. Ideal für den Transport im Rucksack bei langen Zustiegen. Am Fels angekommen können wir dank dem 3D Lapcoiling sofort starten, ohne lästige Krangel oder Knoten im Seil zu haben.

Zum Sichern nutzen wir das neue GriGri, welches für den Gebrauch von Seilen ab einem Durchmesser von 8,5mm geeignet ist. Der erste Zug und Sturztest wird im weiteren Testverlauf bestätigt: Das GriGri greift ohne Probleme, ohne dass das Seil durchrutscht. Das Seil liegt dabei erstaunlich gut in der Hand und lässt sich trotz des geringen Durchmessers beim Sichern sehr gut handeln. Beim Klettern selbst fällt sofort die Geschmeidigkeit des Seils auf. Die Imprägnierung schützt nicht nur vor Wasser und Schmutz, sondern macht das Seil auch angenehm glatt. Beim Klippen kann man das Seil locker durch die Finger gleiten lassen.

Als erste Route wählen wir gleich eine lange Sportklettertour und nutzen fast die komplette Seillänge. Seilreibung ist hier definitiv kein Thema. Auch das geringe Seilgewicht ist deutlich spürbar. Hier wird man nicht durch das Seilgewicht nach unten gezogen. Spätestens beim Ablassen merkt man, dass wir kein Gummiseil in den Händen halten. Abruptes Abbremsen lässt das Seil nicht groß nachfedern. Trotzdem sind Stürze mit viel und wenig ausgegebenem Seil nicht hart. Beim Ausbouldern bleibt man auf Hakenhöhe ohne abzusacken. Die Mittelmarkierung hilft bei der Orientierung besonders in langen Routen und ist hilfreich beim Abseilen in Alpinrouten oder beim Handling auf dem Gletscher.

  • Fazit zum ersten Eindruck: Leicht, geschmeidig und flexibel, Top Handling und auch beim Ausbouldern und bei Stürzen recht angenehm. Die sogenannten Schwächen lassen sich im ersten Eindruck ganz und gar nicht bestätigen.

Handling auf lange Sicht

Auch nach längerem Gebrauch ändert sich nicht viel am Seil. Unzählige Routen, Stürze und Ausboulderaktionen später bleibt das Seil geschmeidig und flexibel. Weder die südfranzösische Hitze, noch Regenschauer können dem Seil etwas anhaben. Die Pro Dry Imprägnierung lässt das Seil in keinster Weise nass erscheinen, dreckig oder schwer werden, als es eine Weile im Regen hängt und anschließend auf den staubigen Boden fällt.

Häufig werden die Finger beim Sichern schwarz, sobald Seile länger im Einsatz ist. Das Canary zeigt diesen Effekt nicht und bleibt sogar nach längerem Gebrauch knallig bunt. Die Dynamik des Seils bleibt auch über längere Zeit so wie am Anfang. Weder wird es steifer, noch dehnt es sich mehr durch die zahlreichen Stürze beim Projektieren. Das Seil lässt sich gut greifen und man kann sich wunderbar zurück an den Haken ziehen ohne gleich wieder abzusacken.

Eine kritische Situation kann beim Topropen von langen Routen in Bodennähe auftreten, wenn viel Seil ausgegeben ist. Zwar zeigt das Seil eine gewisse und übliche Dehnung. Allerdings stellen wir auch hier wieder fest, dass wir kein Gummiseil in den Händen halten. Mit der Zeit raut das Seil an den stark strapazierten Enden etwas auf, was beim Handling aber keinen negativen Effekt hat.

  • Fazit auf lange Sicht: Das Seil bleibt geschmeidig und überzeugt im Handling auch nach intensiverem Gebrauch.

Haltbarkeit und Langlebigkeit

Bezüglich Verschleiß, Haltbarkeit und Langlebigkeit zeigt sich nach längerem und intensivem Gebrauch, wie sich das Seil in den „schwachen“ Disziplinen schlägt. Ausbouldern und häufige Stürze bringen das Seil an die Verschleißgrenze. Die Belastung auf den Mantel ist hier extrem. Das Canary überrascht aber mit seiner Robustheit. Natürlich raut das Seil an den Enden, wo es beim Ausbouldern häufig über die Expressschlinge umgelenkt wird, auf. Jedoch hält sich dies im Rahmen und ist nicht unbedingt viel schlechter als die reinen Sportkletterseile. Hierfür ist zum einen die Imprägnierung, welche als Schutz dient, als auch der hohe Mantelanteil von 47% verantwortlich.

Auch wenn sich das Seil an den kritischen Stellen etwas aufraut, müssen wir das Seil erst unerwartet spät kürzen, sobald der Mantel extrem stark durchgerieben ist. Die Imprägnierung schützt das Seil zudem vor Verschmutzung, wodurch das Seil ebenfalls geschmeidig und langlebig bleibt. Vergleicht man das Seil mit dicken, robusten reinen Sportkletterseilen, welche für das Projektieren ausgelegt sind, kann man feststellen, dass das Canary zwar etwas früher verschleißt, allerdings nicht so wesentlich, wie man es nach Empfehlung des Herstellers erwarten würde.

Auch wenn wir das Seil nicht über den Gletscher gezogen haben, steht die Eignung hierfür außer Frage. Die Imprägnierung zeigt bei unserer Anwendung einen dauerhaften Schutz vor Schmutz und Nässe. Dadurch kann man folgern, dass auch Schnee und Gletschereis dauerhaft abgehalten werden können.

Fazit

Das Canary Pro Dry 8,6mm überzeugt und erstaunt in jeglicher Hinsicht. Ohne Zweifel ist es der ideale Begleiter für sämtliche alpine Unternehmungen in Fels und Eis, wo es auf Gewicht und Schutz gegen Nässe und Schmutz ankommt. Gegen die Empfehlung des Herstellers ist es aber auch zum Sportklettern sehr wohl geeignet. Es kann extremen Belastungen beim Projektieren wie ein reines Sportkletterseil standhalten und schneidet in Sachen Haltbarkeit unter solchen Belastungen nur geringfügig schlechter ab als die wesentlich dickeren anderen Einfachseile.

Damit kann man das Canary als ein ultraleichtes und sehr robustes Highperformanceseil betrachten, welches für alle Disziplinen geeignet ist. Wer sich nur aufs Sportklettern konzentriert, hat mit diesem Seil sicher einen guten und leichten Wegbegleiter. Es eignet sich ideal zum Durchsteigen schwerster Routen bei dem geringes Seilgewicht und Geschmeidigkeit wichtig sind. Fürs reine Projektieren gibt es aber eventuell noch passendere oder günstigere Alternativen.

Technische Spezifikationen

  • Durchmesser : 8.6 mm
  • Seiltyp : (CE EN 892, UIAA): entspricht mehreren Seiltypen – Einfach-, Halb- und Zwillingsseil
  • Gewicht pro Meter : 51 g
  • Mantelanteil : 47 %
  • Stürze mit Sturzfaktor 1,77 : 5 (Einfachseil), 24 (Halbseil), > 30 (Zwillingsseil)
  • Statische Dehnung : 7,4 % (Einfachseil),
  • Dynamische Dehnung : 32 % (Einfachseil),
  • Fangstoß : 8,4 kN (Einfachseil), 6,4 kN (Halbseil), 10,6 kN (Zwillingsseil)
  • Konstruktion : 40-fach hohlgeflochten
  • Material : Polyamid

Ausstattung

  • Pro Dry Imprägnierung (Kern und Mantel) Wasseraufnahme unter 2 % gemäß UIAA Water Repellent Test
  • 3D-Lapcoiling
  • Bluedesign® konform

Quellen: https://www.edelrid.de/de/microsite/kletterseil-canary-pro-dry.php

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Test Kletterseil – Fixe Standard Dry 9.2 https://verticalextremeblog.de/test-kletterseil-fixe-siurana-standard-dry-9-2/ <![CDATA[Marco Bermejo]]> Wed, 30 Oct 2019 16:02:04 +0000 <![CDATA[Test Kletterausrüstung]]> <![CDATA[erfahrungen]]> <![CDATA[erfahrungsbericht]]> <![CDATA[fixe]]> <![CDATA[fixe kletterseil test]]> <![CDATA[fixe siurana test]]> <![CDATA[kletterausrüstung]]> <![CDATA[klettern]]> <![CDATA[kletterseil]]> <![CDATA[kletterseil sportklettern]]> <![CDATA[review]]> <![CDATA[roca]]> <![CDATA[sportklettern]]> <![CDATA[test]]> <![CDATA[test kletterseil]]> <![CDATA[testbericht]]> https://www.verticalextreme.de/blog/?p=1505 <![CDATA[

Hersteller:  Fixe (bzw. Roca) Modell: Standard Dry 9.2 Einsatzbereich: Sportklettern Funktionalität: für lange Sportklettertouren, insbesondere beim Onsight Klettern oder Projektieren…

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Hersteller:  Fixe (bzw. Roca)

Modell: Standard Dry 9.2

Einsatzbereich: Sportklettern

Funktionalität: für lange Sportklettertouren, insbesondere beim Onsight Klettern oder Projektieren von besonders langen Touren jenseits der 40m.

Preis- / Leistung: sehr gut

Fixe Siurana 9.6 Kletterseil kaufen im VerticalExtreme.de Kletterausrüstung Shop

 

Roca ist mit mehr als 125 Jahre Erfahrung einer der ältesten Seilhersteller der Welt. Das Unternehmen gehört seit 2012 zu Fixe. Die gesamte Produktion wird in Spanien in Sant Quirze de Besora (Barcelona) hergestellt.

Mit einem besonders geringen Gewicht von 56g/m ist das Fixe Standard Dry 9.2 das ideale Seil für alle diejenigen, die Wert auf geringes Gewicht und angenehmes Handling legen, wie besonders beim Klettern von langen Sportkletterrouten über 40m.

Das Seil beeindruckt einen schon vom ersten Moment in der Hand, es fühlt sich besonders leicht, weich und geschmeidig an. Dies macht sich sowohl beim Klettern, wie auch beim Sichern bemerkbar:

Erfahrungen beim Klettern

Beim Klettern bewährt sich das geringe Gewicht und lässt einen selbst in den letzten Metern in besonders langen Touren im Flow bewegen. Zum Klippen muss man das Fixe Standard Dry 9.2 Kletterseil kaum noch in den Mund nehmen, um es nachzuziehen: es gleitet leicht zwischen Daumen und Zeigefinger bis zur nächsten Exe, was oft bei schwereren Seilen allein durch das höhere Gewicht – insbesondere ab einer gewissen Höhe-  nicht möglich ist oder unangenehm auf der Haut zwischen Daumen und Zeigefinger wäre.

Sturztest – jetzt muss das Fixe zeigen was es kann

Andererseits handelt es sich mit einem Durchmesser von 9,2mm um ein Seil bei dem man sich nach einem Sturz noch sehr gut hochziehen kann, was wiederum bei besonders dünnen Seilen unangenehm ist.

Beim Stürzen fühlt es sich überraschend weich an: selbst bei relativ „harten“ Stürzen arbeitet das Seil optimal und fängt den Kletterer besonders weich und geschmeidig auf.

Für den Sicherer liegt das Fixe Standard Dry 9.2 Kletterseil wunderbar in der Hand, es fühlt sich weich und geschmeidig an und lässt sich sehr angenehm und leicht über das Sicherungsgerät führen (Für den Test wurde ein Grigri 2 benutzt).

Konstruktion

Die sogenannte Endurance-Konstruktion sorgt laut Hersteller für eine angenehme Haptik, bessere Gleitfähigkeit und ca. 30 % höhere Abriebfestigkeit. Dies konnten wir insbesondere in Bezug auf die Haptik bzw. beim Stürzen im Vergleich zu anderen Seilen im Durchschnitt bestätigen.

Die sogenannte SPD-Technologie verbessert laut Hersteller die Leistung der Fasern, womit sich die Sturzzahl um 30% erhöht und der Fangstoß dabei reduziert. Die Seile sollen dabei bei gleichem Durchmesser die gleichen Eigenschaften von Seilen mit vergleichbar größerem Durchmesser erzielen. Dies konnten wir nur beschränkt bestätigen: beim Stürzen hat sich das Fixe Standard Dry 9.2 Kletterseil überraschend angenehm und „sturzdämpfend“ angefühlt.

 

Die sogenannte Dry-Technologie verhindert laut Hersteller das Eindringen von Eis, Staub und Sand zwischen den Fasern weitgehend, was die Lebensdauer verlängern soll. Das Seil fühlte sich auch nach leichtem Regen nicht unangenehm nass an.

Langlebigkeit

Wie für ein Seil mit so angenehmem und weichem Handling zu erwarten war, konnten wir nach einem harten Test mit vielen Stürzen keine überdurchschnittliche Langlebigkeit bestätigen.

Seilenden vom Fixe 9,2 nach einem ausgiebigem Sturztest

Fazit

Das Fixe Standard Dry 9.2 stellt sich als idealer Kompromiss zwischen Gewicht, Handhabung, Haptik und Langlebigkeit dar und scheint somit ideal zum OnSight Klettern oder Projektieren für lange Sportkletterrouten oder für Go`s, wo jedes Gramm zählt. Das Versprechen von Leichtigkeit und Geschmeidigkeit beim Klettern und im Handling enttäuscht nicht. Für „hartes Ausbouldern“ von Touren ist es wohl zu dünn und wahrscheinlich zu schade, wobei man sich natürlich immer ein etwas längeres Seil zulegen und es entsprechend bei Bedarf abschneiden kann: den Kompromiss zwischen Handling und Langlebigkeit muss natürlich jeder für sich abwägen.

Ein vergleichbar gutes Handling bei etwas mehr Gewicht, aber eben auch einer besseren Langlebigkeit bietet das Fixe Siurana 9,6 – nur 3g/m schwerer!

Das Fixe Siurana 9,2 im Einsatz

Quellen:
https://www.fixeclimbing.com/de/sport-climbing/cuerdas/?pr=92-standard-dry https://www.fixeclimbing.com/de/tecnologia-cuerdas-fixe-roca/

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