Hersteller / Modell: Scarpa – Generator Art: Bequeme und stabile Kletterschuhe zum Rissklettern und Alpinklettern Einsatzbereich: Alpinklettern, Trad, Rissklettern…
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Hersteller / Modell: Scarpa – Generator
Art: Bequeme und stabile Kletterschuhe zum Rissklettern und Alpinklettern
Einsatzbereich: Alpinklettern, Trad, Rissklettern
Der GENERATOR ist ein besonders komfortabler Kletterschuh für lange Tage an der Wand. Durch seine Steifigkeit im Vorfuß und Flexibilität ab dem Mittelfuß, ist er perfekt für Riss- und Alpinklettern geeignet.
Einführung
Der Scarpa Generator ist ein speziell für das Rissklettern und Alpinklettern entwickelter Kletterschuh, der für seine hervorragende Passform und Performance in Rissen und auf langen Klettertouren geschätzt wird. Der Schuh kombiniert Präzision, Komfort und Stabilität und richtet sich an Kletterer, die häufig in Rissen unterwegs sind, aber auch bei langen Mehrseillängenrouten und beim traditionellen Klettern eine hohe Leistung benötigen.

Scarpa Generator, der perfekte Schuh zum Rissklettern im Indian Creek – UTAH – USA
Den Scarpa Generator gibt es in zwei Varianten, Scarpa Generator (Variante mit freiem Knöchel) und Scarpa Generator Mid (Variante mit Knöchelschutz).
Design und Verarbeitung
Der Scarpa Generator ist in erster Linie für das Rissklettern und das traditionelle Klettern (Trad-Klettern) konzipiert. Er fällt durch sein klassisches Design und die Verwendung robuster, langlebiger Materialien auf. Der Schuh besteht aus hochwertigem, atmungsaktivem Leder, das sich gut an den Fuß anpasst und eine lange Lebensdauer verspricht. Die Verarbeitung ist hervorragend, mit stabilen Nähten und einem besonders widerstandsfähigen Obermaterial, das den Schuh gut vor Abrieb schützt.
Der Scarpa Generator hat eine gerade Leistenform, die für das Rissklettern optimal ist, da sie den Fuß gut in den Schuh einbettet und gleichzeitig genügend Spielraum bietet, um die Füße beim Rissklettern zu verdehnen.
Passform und Komfort
Der Scarpa Generator hat eine relativ entspannte Passform, die ideal für das traditionelle Klettern und Rissklettern ist. Im Gegensatz zu vielen aggressiveren, performanceorientierten Kletterschuhen, die einen hohen Druck auf die Zehen ausüben, bietet der Generator eine angenehmere Passform, die den Fuß nicht unnötig einengt. Das Leder passt sich mit der Zeit gut an den Fuß an und sorgt für einen angenehmen Tragekomfort, auch bei längeren Klettereinheiten, was gerade für lange Touren oder Bigwall perfekt ist.
Performance im Rissklettern
Als Risskletterschuh punktet der Scarpa Generator in mehreren Bereichen:
Stabilität und Unterstützung: Der Schuh ist mit einer steifen Sohle ausgestattet, die dem Fuß im Riss optimalen Halt bietet und eine gute Kraftübertragung ermöglicht. Diese Steifigkeit ist besonders bei langen Klettertouren von Vorteil, da sie dem Fuß unterstützt was zu weniger Ermüdung führt. Es ermöglicht auch, dass man eher einen entsprechenden größeren Schuh tragen kann.
Präzision und Sensibilität: Während der Scarpa Generator auf die steife Sohle verzichtet kann man trotzdem erstaunlich gut auf kleinen Tritten stehen. Die Gummimischung „Vibram XS Edge“ sorgt für ausreichend Haftung auf verschiedenen Felsarten, was sowohl bei Rissklemmen als auch bei flachen Tritten und Reibungsplatten von Vorteil ist. Die Gummimischung ermöglicht auch relativ gute Langlebigkeit (gerade im Granit oder Sandstein von Vorteil).
Vielseitigkeit: Obwohl der Scarpa Generator speziell für das Rissklettern entwickelt wurde, ist er auch eine sehr gute Wahl für Kletterer, die regelmäßig auf Mehrseillängenrouten unterwegs sind. Dank der komfortablen Passform eignet sich der Schuh auch für längere Klettertouren, ohne dass der Fuß übermäßig ermüdet oder Druckstellen entstehen. Für Kletterer, die auch im Trad-Bereich aktiv sind und auf der Suche nach einem vielseitigen, aber dennoch leistungsfähigen Schuh sind, stellt der Generator eine ausgezeichnete Option dar.

Rissklettern im Indian Creek – UTAH – USA
Preis-Leistungs-Verhältnis
Obwohl der Scarpa Generator kein Schnäppchen ist, spielt er in der selben Preisliga wie Konkurrent La Sportiva TC Pro: die hohe Verarbeitungsqualität, die langlebigen Materialien und der Komfort, den der Schuh über längere Zeiträume hinweg bietet, rechtfertigen allerdings den etwas höheren Anschaffungspreis.

Auf dem Half Dome – Yosemite Valley – USA
Fazit
Der Scarpa Generator ist ein ausgezeichneter Kletterschuh, der besonders durch seine Stabilität, Komfort und Vielseitigkeit überzeugt. Für Kletterer, die regelmäßig in Rissen klettern oder lange Mehrseillängenrouten unternehmen, bietet der Schuh eine ideale Mischung aus Unterstützung und Anpassungsfähigkeit. Die hervorragende Verarbeitung, die steife Sohle und die präzise Passform machen ihn zu einem zuverlässigen Begleiter für traditionelle Klettertouren. Auch wenn er nicht die Aggressivität eines reinen Performance-Schuhs bietet, liefert der Generator in seiner Kategorie herausragende Leistungen.
Ein idealer Risskletterschuh für Kletterer, die Wert auf Komfort, Stabilität und Präzision legen. Ein absolutes Must-have für Trad- und Risskletterer!
Wer gerne Offwith Kletterei macht kann gerne die Mid Version ergattern, ansonsten reicht wahrscheinlich der „normale“ Generator für alle aus.

Beim Bigwall klettern auf der Nose – El Capitan – Yosemite Valley – USA
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]]>Hersteller: Scarpa Art: Allround Kletterschuhe für für Fortgeschrittene und alle sportlicheren Spielarten des Klettersports Schließung: ein Klettverschluss Einsatzbereich: Sportklettern, Bouldern…
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| Hersteller: Scarpa
Art: Allround Kletterschuhe für für Fortgeschrittene und alle sportlicheren Spielarten des Klettersports Schließung: ein Klettverschluss Einsatzbereich: Sportklettern, Bouldern Zielstellung des Herstellers: der sportliche Allrounder, normale Leisten, geringe bis mittlere Vorspannung und leicht asymmetrischer Schnitt, leicht aufgestellte Zehen und gute Hook Ferse, gewohnt gute Verarbeitung Preis- / Leistung: vergleichbar mit anderen Schuhen dieser Kategorie |
Der Scarpa Vapor S, wobei das S für Slipper steht, soll als Nachfolger des gleichnamigen Schuhs den Ruf als perfekter Allrounder verteidigen. Er ist dafür gedacht ihn vom Bouldern in der Halle bis zu harten Sportkletterrouten gleichwohl einsetzen zu können und verspricht ein guter Allrounder zu sein. Parallel zum Velcro Modell gibt es noch einen Schnürer der schmäler geschnitten ist, einen steiferen Sohlenaufbau mitbringt, sowie ein Modell mit zwei Klettverschlüssen das sich zwischen drin einsortiert.
Ich habe den Schuh vorwiegend fürs Bouldern genutzt, sowohl indoor als auch z.B. in Fontainebleau. Dazu habe ich den Schuh eine Nummer kleiner als meine normale Straßenschuhgröße genommen.
Der Schuh hat eine durchgehende Sohle welche über die Ferse hochgezogen ist und unterstützt somit beim Antreten kleinerer Tritte. Der Sohlengummi ist aus sehr weichen xs grip 2 Gummi was die Reibung verbessern soll aber dadurch auch stärker verschleißt.
Der Schuh hat eine sehr großflächige Gummierung auf der Zehenkappe (toepatch) was speziell bei toeholds hilfreich ist aber wodurch es insbesondere an sonnigen Tagen schnell sehr heiß im Schuh werden kann.
Ansonsten ist der Schuh sehr angenehm zu tragen, man kommt schnell rein und raus was für mich beim Bouldern ein nicht zu unterschätzender Faktor ist. Einzig die Längen-Einstellung des Klettverschlusses ist einmalig ein bisschen ungewohnt.

Performance auf Minileisten (4 von 5)
Durch die moderate Vorspannung und die durchgehende Sohle kann man trotz des weichen Gummis auch kleinere Tritte präzise steigen. Wenn man allerdings länger auf kleinen Tritten stehen bleiben muss weil man erst noch Griffe suchen oder Keile/Friends etc. unterbringen muss dann macht sich recht schnell die fehlende Unterstützung aufgrund der weicheren Gummimischung und vermutlich einer weniger steifen Sohleninnenkonstruktion bemerkbar. Daraufhin muss die Fuß- und Wadenmuskulatur mehr übernehmen und es wird insgesamt gesehen anstrengender. Für kleine Tritte auf denen man nur kurz steht, wie zum Beispiel beim Bouldern oder bei Rotpunktversuchen ist dieser Nachteil natürlich nicht so relevant. Optional könnte man natürlich noch den Schuh ein bisschen kleiner kaufen um so mit mehr Vorspannung drin zu stehen. Insgesamt ist bei meinem Einsatzzweck der Eindruck ziemlich gut gewesen.

Performance auf Reibung (4 von 5)
Durch die weiche Sohle gelingt es jetzt noch besser den vorderen Sohlenteil an den Fels zu bringen was sich positiv auf Volumen und Reibungstritten auswirkt. Diese sind zwar am Fels nicht mehr so in Mode aber in Form von Volumen in jeder Boulderhalle beliebt und in Wettkämpfen mittlerweile schon standard und auch in Fontainebleau stark verbreitet.

Performance in Löchern (4 von 5)
Aufgrund der nur leicht aufgestellten Zehen ist der Vapor S bei mir noch flach genug um auch kleiner Löcher sicher ansteigen zu können. Da der Schuh aber aufgrund der etwas weiteren Zehenbox nicht ganz so spitz zuläuft kann es bei ganz kleinen Löchern schwieriger sein als mit Modellen der Konkurrenz (z.B. ein La Sportiva Katana ist hier gefühlt spitzer).
Performance bei Hooks (5 von 5)
Der Fersensitz und somit die Performance bei Heelhooks ist sehr ähnlich zu den anderen Scarpa Modellen. Die Ferse passt sehr gut auf meinen Fuß und Hooks fühlen sich sehr sicher an.
Für Toehooks gibt es einen sehr großen Toepatch mit dem man richtig gut hooken kann. Hier kommt dem Schuh die nur moderate Vorspannung zu Gute weil es dem Kletterer erlaubt auch mal die Zehen anzuziehen und sich im Hook festzukrallen. Der weiche Gummi des Toepatchs unterstützt beim hooken und so rutschen auch Hooks an schwierigeren Stellen nur selten ab.


Performance in Rissen (3 von 5)
Die Kombi aus weicher Sohle und großem Toepatch sorgt für eine gute Reibung im Riss, allerdings ist das „hineinrutschen“ in den Riss dadurch ein bisschen erschwert. Der Schuh ist meiner Meinung nach besser in den dünnen Rissen, bei den breiteren Rissen sind steifere Schuhmodelle weniger schmerzhaft.
Im Großen und Ganzen hielt sich der Einsatz in Rissen aber stark in Grenzen, da der Schuh hauptsächlich beim Bouldern war.

Passform (5 von 5)
Was beim ersten Anziehen sofort auffällt ist das sockenmäßige weiche Material. Der Schuh schmiegt sich sehr gut an die Fußform und drückt und zwickt nirgends. Beim Außenmaterial kommt Microfiber zum Einsatz. Meine Zehen sind bei der gewählten Größe nur minimal aufgestellt und auch die Assymmetrie ist sehr gering. Die Ferse passt optimal und “schiebt” nur geringfügig nach vorne. Bei kühleren Temperaturen kann ich so den Schuh auch recht lange anlassen und nur wenn es sehr warm bzw. sonnig wird, ziehe ich den Schuh lieber schneller aus. Dadurch dass man keine Zunge hat und mit dem Gummi-gerahmten Eintritt eine große Öffnung entsteht gestaltet sich das „Einsteigen“ problemlos und es gibt auch nach dem Schließen keinerlei Druckstellen.
Mit dem einzelnen Klettverschluss lässt sich der Schuh schnell an und ausziehen und recht gut auf die gewünschte Passform einstellen sobald man die Länge der Bänder auf seine Bedürfnisse eingestellt hat. Die Logik des Verstellsystems ist komplex, Scarpa hat diesbezüglich ein separates Video zur Längenerstellung auf YouTube von dessen Existenz ich ehrlichgesagt erst im Rahmen des Testberichtschreibens erfahren habe. https://youtu.be/4ASHlm2OIrY?si=6ZfzWL1ZNf5WEDPo
Haltbarkeit (2 von 5)
Bis dato war ich von der Verarbeitungsqualität von Scarpa immer schwer begeistert. Leider ist das bei diesem Modell etwas anders. Nach einem Dreiviertel Jahr wenig intensiver Nutzung hat sich die Verklebung der Sohle an beiden Fersen gelöst und im Bereich der Schuhspitze deutet sich ein kleines Loch an. Das Loch ist vermutlich eine Kombination aus ausbaufähiger Fußtechnik meinerseits und dem weichen Gummi der einen größeren Verschleiß bedingt. Die sich lösende Verklebung habe ich bei Scarpa gemeldet und warte derzeit auf eine Rückmeldung.


Fazit und Einsatzbereich
Der Scarpa Vapor S kommt dem optimalen Boulderschuh schon sehr nahe auch wenn ich zugegebenermaßen etwas enttäuscht bin, dass die Haltbarkeit eher gering ist. Der Komfort in Kombi mit der Performance speziell indoor bzw. bei Hooks und auch auf Reibungstritten hat mich aber überzeugt.
Eventuell werde ich bei einer Wiederbesohlung einen härteren Gummi aufbringen lassen, da es bei mir als größeren und schwereren Kletterer den Verschleiß reduzieren könnte. Der Verlust bei den Reibungswerten wird vermutlich nicht spürbar sein und ggf. verbessert sich dadurch sogar noch das Gefühl auf den ganz kleinen Tritten.
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]]>Scarpa Drago, die geheime Wettkampfwunderwaffe, die alles vereint: Flexibilität, Sensibilität, Geschmeidigkeit, Präzision und Komfort. Hersteller / Modell: Scarpa Drago Art: Slipper…
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]]>Scarpa Drago, die geheime Wettkampfwunderwaffe, die alles vereint: Flexibilität, Sensibilität, Geschmeidigkeit, Präzision und Komfort.

| Hersteller / Modell: Scarpa Drago
Art: Slipper mit Velcrostrap Einsatzbereich: Bouldern (Indoor & Outdoor) / Sportklettern Preis- / Leistung: gut Highlights:
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Ob Dach, Platte, Mini-Leisten/Spax oder Antreten auf Wand/Volumen, Indoor sowie Outdoor, der Drago hält und fühlt sich sehr gut dabei an. Herausragende Stärken sind die Reibung auf eigentlich allem: ob auf Plastik (Leisten, Sloper, Volumen), Wand usw., oder am Fels (Granit, Sandstein, Kalkstein), der Drago saugt sich durch den weichen XS Grip-Gummi fest. Der Schuh überzeugt mit seiner komfortablen Flexibilität, die durch die weiche Konstruktion erreicht wird. Der Drago vermittelt dem Kletterer dabei in jedem Moment ein Gefühl von hoher Sensibilität. Deshalb wird der Drago von sehr vielen Wettkampfkletterern als der perfekte Schuh für Wettkämpfe gesehen, da er einerseits weich ist, um präzise und stabil auf Reibung anstehen zu können, andererseits auch stabil genug, um auf kleinen Tritten Halt zu finden.
Egal ob auf Mini-Leisten, Platten, Volumen, Dach oder Kanten, egal ob Indoor auf Plastik, Spax und Volumes oder Outdoor am Fels, der Drago schmiegt sich perfekt an jede Oberfläche an und gewährt eine perfekte Kraftübertragung auf jeder Oberfläche.
Weichheit und Flexibilität bringen natürlich auch Nachteile mit sich. Die Kantenunterstützung auf kleinsten Tritten sowie die Haltbarkeit des XS Grip 2-Gummis ist definitiv geringer als bei härteren und steiferen Schuhen. Auf kleinsten Tritten erhält man weniger Kraftunterstützung und muss auf kleinen Tritten oder spitzen Hooks deutlich mehr Kraft aufbringen als bei steiferen Kletterschuhen. Für´s moderne Bouldern – speziell in der Halle sowie draußen auf Felsarten mit guter Reibung wie in Bleau oder im Tessin – kann der Scarpa Drago seine Stärken besonders ausspielen – somit ist der Drago ein ausgesprochener Spezialist!
Durch den weichen und flexiblen Aufbau des Schuhs und der Sohle hat man bestes Trittgefühl auf jeder Oberfläche. Die Kraftübertragung und Unterstützung fällt aber dafür sehr gering aus. Die 3,5mm Vibram XS Grip Sohle lässt den Kletterer förmlich jede Struktur spüren. Allerdings muss man deutlich mehr Kraft aufbringen als bei steiferen Kletterschuhen. Kantenstabilität: Fehlanzeige. Kommt beim Bouldern oder in der steilen Sportkletterroute doch mal ein kleiner Tritt daher, ist man aber nicht gleich ganz verloren. Bei entsprechend hohem Krafteinsatz kann man auch hier für kurze Zeit gut stehen – die Betonung liegt auf KURZ. Dafür lässt der starke Downturn es zu, sich in steilen Routen auch kleinere Tritte zu angeln. Für Touren mit scharfen, kleinen Tritten oder für längere Touren ist der Kletterschuh aber gänzlich ungeeignet.
Hier kann der Schuh auf ganzer Linie punkten. Die weiche und besonders weiche XS Grip 2 Sohle schmiegt sich flächig an alle Oberflächen, wodurch man beste Reibung erhält. Ideal auf großen Volumen in der Boulderhalle oder an flachen Reibungstritten wie z.B. beim Bouldern in Kochel oder auf dem Granit im Tessin. Hier rutscht der Fuß garantiert nicht mehr ab und klebt förmlich an der Wand.
Löcher kann man mit dem Schuh gezielt antreten, da sich der Schuh mit der eher schmalen Spitze optimal an den Lochrand formt.
Die Vollgummierung um den Schuh lässt jede mögliche Hookvariante zu und nutzt dabei die Reibungswerte des Highperformance Gummis XS Grip 2. Die Gummierung erreicht dabei den perfekten Kompromiss zwischen maximalem Gefühl für die Felsstruktur, ohne dass es schmerzt. Durch den verlängerten Toepatch bringt er noch mehr Grip bei extremen Hooks.
Das flexible Microfasermaterial sowie die weiche Sohle ermöglichen dem Kletterschuh, sich ideal um jeden Fuß zu schlingen. Die Fußform oder die Breite spielen dabei eine untergeordnete Rolle, da der Schuh so flexibel ist und sich somit sehr gut anpasst (siehe auch Drago LV). Der Velcroverschluss fixiert den Fuß, gepaart mit der engen Passform sicher am Fuß.
Obwohl der Drago sehr sportlich mit asymmetrischem Leisten und aggressivem Downtourn daherkommt, muss der Fuß im Kletterschuh keinesfalls leiden. Aufgrund der extrem weichen Materialien gibt der Kletterschuh soweit nach, dass man es auch länger im Schuh aushalten kann. Eine Session in der Boulderhalle – kein Problem! Schon den 3ten Tag in Folge an den Blöcken unterwegs – kein Problem! Wie ein Socken schmiegt sich der Drago an den Fuß.
In Bezug auf die Schuhgröße, ist es wie immer eine sehr persönliche Entscheidung. Da der Schuh aber sehr weich ist und recht schnell nachgibt, ist es wichtig, den Schuh recht eng zu kaufen, ohne dass er beim Gebrauch schmerzt. Deshalb die Kaufempfehlung je nach Performance Straßenschuhgröße minus 1,0-1,5 EUR Nummer.
Um den Kompromiss zwischen maximalem Gefühl und Haltbarkeit kommt der Drago nicht herum. Der dünne und weiche XS Grip 2 Gummi ist relativ schnell durch. Dagegen sind die Verklebungen von Sohle und Gummis sowie der Velcroverschluss sehr stabil und gehen auch nach intensivem Gebrauch nicht auf. Somit müsste bei einem guten Wiederbesohlservice der Schuh weiter klettertauglich bleiben. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Die Form bleibt dauerhaft stabil.
Ganz neu seit Herbst 2020 ergänzt Scarpa den Drago mit einem schmaleren Drago LV, nämlich Scarpa „Low Volume“: der schmale Bruder des DRAGO behält alle Vorzüge des klassischen Softline-Modells, ist jedoch auf schmale Füße abgestimmt.
Der DRAGO LV unterscheidet sich vom herkömmlichen DRAGO nur im reduzierten Volumen und dem neuen PAF (Presure-Absorbing System), das sich angenehm an die Ferse schmiegt und gleichzeitig den Druck auf die Achillesferse reduziert. Durch die schmalere Passform im Fersen- und Vorfußbereich und das reduzierte Volumen am Spann schmiegt er sich jedoch noch passgenauer an den Fuß, was vor allem den Kletterern entgegenkommt, die beim normalen Drago zu viel Luft im Fersen und Spannbereich hatten.
Die Drago Modelle sind und bleiben die unschlagbaren Performance-Allrounder. Freilich ist es jedem Kletterer selbst überlassen, für welches der beiden Modelle er sich entscheidet. Am Ende sind es nur persönliche Nuancen, die den Unterschied machen.
(Quelle: https://www.scarpa-schuhe.de/2020/11/18/drago-drago-lv/)

Der Scarpa Drago ist ein absoluter Spezialist. Wie unser ausführlicher Test zeigt, erreicht er in den Kategorien “Performance auf Reibung”, “Performance beim Hooken” und “Passform” die volle Punktzahl und kann auf ganzer Linie überzeugen! Der Drago passt sich dem Fuß an wie eine Socke und ermöglicht maximales Gefühl auf allen Tritten. Man kann kleine Strukturen direkt greifen und auch fühlen. Insbesondere bei diffizilen Heelhooks hat die obere Gummischicht auch einen großen Vorteil. Durch seine Weichheit und Geschmeidigkeit muss er kaum eingeklettert werden und fühlt sich während einer ganzen Session gut am Fuß an, ohne gleich schmerzhaft zu drücken.
Der Scarpa Drago ist somit eine absolute Kaufempfehlung für alle Kletterer, die maximales Gefühl und Reibung suchen, sowohl beim Sportklettern wie beim Bouldern, sowohl Indoor wie Outdoor.
Dieser Kletterschuh setzt neue Maßstäbe in Sachen Performance und Einsatzbereich: Der Drago ist somit der Schuh, um schwierigste Probleme zu lösen und sein eigenes Level noch weiter zu verbessern.

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]]>Hersteller / Modell: Scarpa Vapor V (Modell ab 2019) Art: Allround Kletterschuhe mit Klettverschluss – für Fortgeschrittene und alle Spielarten…
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]]>| Hersteller / Modell: Scarpa Vapor V (Modell ab 2019)
Art: Allround Kletterschuhe mit Klettverschluss – für Fortgeschrittene und alle Spielarten des Klettersports Einsatzbereich: Sportklettern, Bouldern, Mehrseillängen Highlights:
Scarpa Vapor V Kletterschuhe kaufen im VerticalExtreme.de Kletterausrüstung Shop |

Technologie Scarpa Vapor V (Quelle: https://www.scarpa.net)
Der Scarpa Vapor V, wobei das V für Velcro steht, soll 2019 als Nachfolger des Topsellers den Ruf als perfekter Allrounder verteidigen. Er ist dafür gedacht, ihn vom Bouldern in der Halle bis zu harten Mehrseillängen gleichwohl einsetzen zu können und verspricht die eierlegende Wollmilchsau zu sein. Parallel zum Velcro Modell gibt es noch einen Schnürer, der schmäler geschnitten ist und einen steiferen Sohlenaufbau mitbringt.
Die Sohle ist auch ziemlich genau der Knackpunkt und der große Unterschied zum beliebten Vorgänger. Die vorher durchgehende Zwischensohle ist jetzt mit dem Active Randing System ergänzt worden. Diese ist keine klassische durchgehende Zwischensohle mehr, sondern ist in der Mitte geteilt. Scarpa verspricht sich dadurch eine „Top-Level Flexibilität bei Unterstützung der Spannung von den Zehen bis zur Ferse.“
Die Zwischensohle reicht von der Ferse bis zur Fußspitze und sorgt dafür, dass sich der Druck auf den gesamten Fuß verteilt.
Performance auf Minileisten ![]()

Sohlenaufbau Scarpa Vapor V
Durch die moderate Vorspannung und den steiferen Aufbau der vorderen Sohlenhälfte kann man auch kleinere Tritte präzise steigen. Wenn man allerdings länger auf kleinen Tritten stehen bleiben will, weil man erst noch Griffe suchen oder Keile/Friends etc unterbringen will, muss die Fuß- und Wadenmuskulatur mehr übernehmen und es wird insgesamt gesehen anstrengender. Für kleine Tritte, auf denen man nur kurz steht, wie zum Beispiel beim Bouldern oder bei Rotpunktversuchen ist dieser Nachteil natürlich nicht so relevant. Optional könnte man natürlich noch den Schuh ein bisschen kleiner kaufen, um so mit mehr Vorspannung drin zu stehen.
Das Vorgängermodell oder Konkurrenz Kletterschuhe wie der La Sportiva Miura VS oder auch der 5.10 Anasazi Blanco bieten hier mehr Unterstützung.
Performance auf Reibung ![]()
Durch das neu verbaute Active Randing System gelingt es jetzt noch besser, den vorderen Sohlenteil an den Fels zu bringen, was sich positiv auf die Reibunsgwerte auswirkt. Reibungsklettern ist zwar am Fels nicht mehr so in Mode, aber in Form von Volumes in jeder Boulderhalle beliebt und in Wettkämpfen mittlerweile schon Standard. Durch den steiferen vorderen Sohlenteil, der einen guten Kompromiss zwischen Steifigkeit für kleine Tritte und Reibung ermöglicht, schneidet der Vapor V auf Reibungsplatten aber nicht ganz so gut ab wie zum Beispiel der La Sportiva Mythos (der dafür aber beim Bouldern keine gute Figur macht).
Perfomance in Löchern ![]()
Aufgrund der nur leicht aufgestellten Zehen ist der Vapor bei mir noch flach genug, um auch kleinere Löcher sicher ansteigen zu können. Da der Schuh aber aufgrund der etwas weiteren Zehenbox nicht ganz so spitz zuläuft, kann es bei ganz kleinen Löchern schwierige werden – dfür werden die Zehen aber auch nicht eingequetscht.
Performance bei Hooks ![]()
Die Ferse passt sehr gut und Hooks fühlen sich sicher an. Weil ich den Schuh aber hauptsächlich für alpine Mehrseillängenrouten gewählt habe, ist er zum Hooken ein bisschen zu groß und rutscht bei härteren Hooks, weil der Schuh nicht ganz so fest an meinem Fuß sitzt wie zum Beispiel der Instinct V. Würde ich den Schuh hauptsächlich für Bouldern und Sportklettern ein Stück kleiner wählen, wäre der Fersensitz noch fester.
Für Toehooks gibt es auf dem Bereich der großen Zehn ein Toepatch, mit dem man recht gut arbeiten kann. Hier kommt dem Schuh die nur moderate Vorspannung zu Gute, weil dies dem Kletterer erlaubt, auch mal die Zehen anzuziehen und sich im Hook festzukrallen.

Die passgenaue Ferse zum Heelhooken
Perfomance in Rissen ![]()
Die Kombi aus steifem vorderen Sohlenteil, nur ganz leicht aufgestellten Zehen und Toepatch macht den Vapor V aus meiner Sicht zu einem sehr guten Risskletterschuh. Während der Testzeit konnte ich ihn in Bohuslän, Norwegen und den Dolomiten testen und war schwer begeistert. Die Fußklemmer hielten sehr gut und waren weniger schmerzhaft als erwartet.
Passform ![]()
Was beim ersten Anziehen sofort auffällt, ist das sockenmäßige weiche Material. Der Schuh schmiegt sich sehr gut an die Fußform und drückt und zwickt nicht. Beim Außenmaterial kommt Microfiber zum Einsatz. Meine Zehen sind bei der gewählten Größe nur minimal aufgestellt und auch die Asymmetrie ist sehr gering. Die Ferse passt optimal und “schiebt” nur geringfügig nach vorne.
Mit den beiden Klettverschlüssen lässt sich der Schuh schnell an- und ausziehen und gut auf die gewünschte Passform einstellen und auch mal schnell nachkorrigieren, wenn man Richtung Crux unterwegs ist.
Komfort ![]()
Der Scarpa Vapor V ist für die durchgegehdn hohe Leistung in allen Kategorien ein sehr komfortabler Kletterschuh. Es gibt natürlich noch komfortablere Modell… dann aber mit Abstrich bei der Performance.
Bei kühleren Temperaturen kann ich den Schuh auch für mehrere Seillängen am Stand anlassen und nur wenn es sehr warm wird oder bei einer längeren Route, ziehe ich den Schuh an geeigneten Ständen aus, um meine Achillesferse zu schonen.
Die Zunge ist angenehm dick gepolstert, aber durchgehend perforiert, um Luft an den Fuß zu lassen.
Ich habe den Schuh relativ groß genommen, um ihn auf Mehrseillängen bequem tragen zu können, aber immer noch präzise steigen zu können und bin von meiner Straßenschuhgröße eine EU Nummer runtergegangen. Wird der Kletterschuh in erster Linie fürs Boulder oder Sportklettern verwendet, kann man man ihn 1,5 bis 2 Größen kleiner nehmen.

Der neue Scarpa Vapor V kommt relativ komfortabel daher…
Haltbarkeit ![]()
Zur Haltbarkeit des Schuhs kann ich nach nur 2 Monaten im Einsatz nichts sagen, da ich den Schuh dafür noch nicht lange genug in die Mangel nehmen konnte. Das Vorgängermodell hat aber zwei Wiederbesohlungen mitgemacht, sodass ich mir hier eigentlich keine Sorgen mache.
Der Scarpa Vapor V kommt dem perfekten Allround Kletterschuh schon sehr nahe, auch wenn ich zugegebenermaßen etwas enttäuscht bin, dass er gegenüber dem Vorgängermodell an Steifigkeit verloren hat. So ist er für den von mir geplanten Einsatzbereich nicht mehr ganz optimal. Auf der anderen Seite folgt der Schuh dem Trend zu weicheren Sohlen, um auf Volumes besser stehen zu können und fürs Bouldern insbesondere für Toe- und Heelhooks mehr Performance rausholen zu können.
Der Trad- und Alpinkletterer, dem der Vapor V zu weich ist, sollte sich ggf. das Schwestermodell Vapor Lace anschauen, welches vom Hersteller für die bessere Kraftübertragung angepriesen wird und eventuell eher mit dem alten Vapor V vergleichbar ist.
Für Kletterer und Boulderer die also auf der Suche nach einem Kletterschuh sind, der alle Spielarten auf einem hohen Level mitmacht heißt es: „Bedenklos zugreifen!“
Weitere Interessante Testbericht und noch viel mehr findet ihr bei unserem Partner:
https://www.sicher-am-berg.de/testberichte/scarpa-vapor-v-kletterschuh-2019/
Der Beitrag Test Kletterschuhe – Scarpa Vapor V erschien zuerst auf VerticalExtreme Blog.
]]>Hersteller / Modell: Scarpa Instinct VSR Art: Kletterschuhe mit dem perfekten Hook für alle Anforderungen des Boulderns und Sportkletterns! Einsatzbereich: Sportklettern, Bouldern,…
Der Beitrag Test Kletterschuhe – Scarpa Instinct VSR versus Instinct VS? erschien zuerst auf VerticalExtreme Blog.
]]>| Hersteller / Modell: Scarpa Instinct VSR
Art: Kletterschuhe mit dem perfekten Hook für alle Anforderungen des Boulderns und Sportkletterns! Einsatzbereich: Sportklettern, Bouldern, Indoor Highlights:
Scarpa Instinct VSR Kletterschuhe kaufen im VerticalExtreme.de Kletterausrüstung Shop. |
Mit den Varianten VS und VSR bietet Scarpa ein Feintuning der Highperformance Kletterschuhe Scarpa Instinct.
Der Scarpa Instinct VS und VSR unterscheiden sich neben der Farbe eigentlich nur in einem kleinen aber wichtigen Detail. Der blaue VSR hat den gleichen Schnitt wie der orange VS, allerdings wurde hier ein weicherer Gummi für die Sohle verwendet. Aber was bedeutet dies nun in der Folge? Dieses Feintuning des Schuhs hat den Hintergrund das Optimum für den Kletterer herauszuholen. Um leichteren Kletterern genauso gute Reibungswerte zu liefern, wie es schwere Kletterer mit dem VS haben, wurde der Gummi beim VSR entsprechend angepasst. Gleiche Reibung bei geringerem Körpergewicht, trotzdem die gleiche Performance wie bei der härteren VS Variante. Natürlich kann man auch unabhängig vom Körpergewicht die Vorteile eines weicheren oder härteren Gummis nutzen und wählt entsprechend den Instinct VSR oder VS.
Mit meinen 75kg Kampfgewicht liege ich genau an der Grenze für die optimale Nutzung des VS und VSR. Daher ideal für mich einen Vergleich zwischen diesen beiden Modellen zu ziehen. Wo bringt der weichere Gummi seine Vorteile? Wo wäre der härtere Gummi besser? Sind die Unterschiede tatsächlich deutlich fühlbar? Wirkt sich der weicher Gummi auf die Lebensdauer aus? Und welches Modell ist das Bessere für mich?
Im ständigen Wechsel oder mit beiden Varianten am jeweils anderen Fuß habe ich intensiv getestet und verglichen.
Einen vollständigen Test des Scarpa Instinct VS findet ihr hier.

Scarpa Instinct VSR in Aktion
Im Detail betrachtet kann der Instinct VSR Kletterschuh wie folgt für die einzelnen Anforderungen bewertet werden.
Performance auf Minileisten
Instinct VS ![]()
Beim VS und VSR reden wir nicht von Unterschieden zwischen einem Brett und einer Neoprensocke. Allerdings lassen sich die Unterschiede auf kleinen Tritten am besten feststellen. Während der VS mit optimaler Kantenstabilität den Fuß bei kleinsten Tritten unterstützt, zeigt der VSR etwas mehr Flexibilität um die Tritte zu fühlen und sich auf kleine Unebenheiten zu drücken. Dabei bleibt jeweils Unterstützung und Kraftübertragung sowie Trittgefühl erhalten.
In steilem Gelände fällt es mit dem VSR leichter sich regelrecht mit den Füßen an die Tritte heran zu ziehen. Jede Unebenheit kann man spüren und die Tritte fühlen. In senkrechtem oder leicht überhängendem Gelände steht man mit der härteren VS Variante etwas stabiler auf kleinen Tritten und benötigt weniger Kraft.
Performance auf Reibung
Instinct VS ![]()
Um die gleiche Reibung auf abschüssigen Tritten aufzubauen steht der leichte Kletterer mit dem VSR sicherer. Der weichere Gummi legt sich mit mehr Grip auf die Tritte, wodurch weniger Kraftaufwand und Körpergewicht gebraucht wird. Schwerere Kletterer finden auch mit dem VS genug Reibung um sicher auf Reibungstritten zu stehen. In beiden Fällen wird der Kletterschuh aber nicht zum puren Reibungskletterschuh da die Vorspannung des Instincts zu stark ist.
Perfomance in Löchern
Instinct VS ![]()
Unabhängig vom Körpergewicht ist der VSR bei runden Löchern im Vorteil. Der weichere Gummi lässt sich etwas besser in die Löcher stopfen und formt diese bei Belastung etwas besser aus, sodass man sich besser festkrallen kann. Bei kleinen Löchern, die wegen der breiten Zehenbox nur an der Kante angetreten werden können ist wiederrum der härtere VS im Vorteil, wo sich die etwas steifere Kante beweist.
Performance bei Hooks
Instinct VS ![]()
Hier sieht man den geringsten Einfluss des unterschiedlichen Sohlengummis. Formstabilität und identischer Gummi an den Hooks machen beide Varianten zu den präzisen Hookkünstlern. Der Instinct VS und Instinct VSR bieten gleichermaßen die Möglichkeit präzise und kraftvolle Hooks zu legen.
Perfomance in Rissen
Instinct VS ![]()
Der Instinct eignet sich in beiden Varianten nur bedingt als Kletterschuhe zum Rissklettern. Die weichere VSR Variante lässt sich zwar leichter in den Rissformen, allerdings muss man auch etwas mehr Schmerzresistenz haben, da der Gummi weniger unterstützt.

Scarpa Instinct VS versus VSR
Der VSR kann bei der Passform noch eine Schippe drauflegen. Aufgrund der weicheren Gummimischung sitzen die Kletterschuhe am Fuss wie eine zweite Haut. Wie der Instinct VS kommt der VSR eigentlich als Slipper daher, der sich aber mit dem Velcroverschluss eng an den Fuß fixieren lässt. Das Verlourleder passt sich nach der üblichen Einkletterphase ideal an den Fuß an. Der Kletterschuh ist im Zehen- und Ballenbereich so geschnitten, dass selbst ein breiterer Vorderfuß nicht gequetscht ist. Auch wenn die Zehen aufgestellt im Schuh stecken, bietet die Vorspannung genug Unterstützung, dass die Zehen nicht nach oben gebogen werden und die punktuelle Belastung von der Spitze auf den ganzen Fußübertragen wird. Die asymmetrische Leistenform in Kombination mit dem starken Downturn verwandelt den Schuh in eine präzise Waffe. Trotzdem eignet sich der Kletterschuh um auch in längeren Sportkletterrouten und fängt nicht sofort an zu schmerzen. Auch beim Bouldern in der Halle muss man ihn nicht sofort nach jedem Boulder ausziehen. Zum Sichern oder die Pausen zwischen den Bouldersessions zieht man den Schuh aber dann doch lieber wieder aus. Für lange Alpinrouten behält man den Kletterschuh auch besser nicht durchgehend an.
Haltbarkeit
Instinct VS ![]()
Beide Instinct Varianten zeichnen sich durch sehr gute Langzeitstabilität aus. Der weichere VSR verliert im Vergleich höchstens minimal früher einen Teil seiner Form- und Kantenstabilität. Bei gleichem Körpergewicht ist der weichere Gummi des VSR etwas schneller durchgeklettert als bei der härteren VS Variante. Allerdings muss man mit geringerem Körpergewicht mit dem VSR keinen schnelleren Verschleiß erwarten als mit höherem Körpergewicht und dem VS.

Instinct VS und VSR im direkten Vergleich
Am Ende ist es Geschmackssache ob man einen weicheren oder härteren Gummi bevorzugt. Bewegt man sich mit einem Körpergewicht von über 75kg bildet die härtere Instinct VS Variante die bessere Alternative, da das höhere Körpergewicht durch die steife Sohle besser unterstützt wird. Für leichtere Kletterer unter 75kg zeigt sich die weicher Instinct VSR Variante als sinnvoller, da die Reibung mit dem flexibleren Gummi besser genutzt werden kann. Jedoch kann man auch jeweils die härtere oder weichere Variante gut nutzen wenn man seine speziellen Anforderungen nochmals dem Feintuning unterziehen will. Bei gleichem Körpergewicht fällt das Fazit im Vergleich zwischen VS und VSR so aus
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]]>Hersteller / Modell: Scarpa Instinct VS Art: Kletterschuhe mit dem perfekten Hook und maximale Performance auf Minileisten Einsatzbereich: Sportklettern, Bouldern, Indoor Highlights:…
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]]>| Hersteller / Modell: Scarpa Instinct VS
Art: Kletterschuhe mit dem perfekten Hook und maximale Performance auf Minileisten Einsatzbereich: Sportklettern, Bouldern, Indoor Highlights:
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Scarpa steht für hochqualitative Kletterschuhe und mit dem Instinct VS wird ein Highperformance Schuh für extreme Ansprüche angeboten. Der Scarpa Instinct VS gehört schon länger zum Sortiment und ist schon längst zum Klassiker für extreme Routen und Boulder geworden.
Neben seinen Modellkollegen Instinct Laces und der Slipperversion kombiniert der Instinct VS die Eigenschaften eines schellen Einstiegs und der engen Fixierung am Fuß mit dem Velcroverschluss. Die Performance der Kletterschuhe überzeugt in Bereichen, wo man Präzise auf kleinen Tritten stehen muss oder gefühlvolle Hooks legen will. Außerdem zeichnet sich der Schuh durch seine lange Haltbarkeit aus.
Performance
Im Detail betrachtet kann der Instinct VS wie folgt für die einzelnen Anforderungen bewertet werden.
Performance auf Minileisten ![]()
Der Kletterschuh ist die ideale Waffe für schwere Routen und Boulder. Dank der Kantenstabilität und des Downturns lassen sich kleinste Tritte präzise treten, wobei die Kraft beim asymmetrischen Leisten ideal auf die Spitze übertragen wird und den Fuß unterstützt aber auch das Trittgefühl bestehen bleibt. In steilem Gelände kann man sich die Tritte regelrecht angeln und den Körper in Position ziehen. Der Instinct VS hat eine harte Gummimischung mit einer weichen Zwischensohle (XS Edge 3,5mm) was ihm dank der Bi-Tension Technologie eine gute Kantenstabilität und einen guten Torsionsschutz verleiht wobei hervorragende Reibungseigenschaften bleiben.
Das ausgezeichnete Trittgefühl wird nicht nur durch den Gummi, sondern durch den aufwändigen Schnitt („Mapping“) erreicht. Im Kletterschuh finden sich keine Nähte an sensiblen Belastungsstellen, wie z.B. unter dem großen Zeh, wo am meisten Kraft auf die Tritte übertragen wird. Um dies zu erreichen ist der Schuh kompliziert geschnitten und vernäht um ideales Trittgefühl und dauerhafte und solide Stabilität zu liefern. (Ein Blick in den Schuh lohnt sich).
Fazit: Wer ideale Kraftübertragung für kleine Tritte mit ausreichend Unterstützung aber dennoch viel Trittgefühl sucht, ist mit diesem Kletterschuh perfekt bedient. Auf kleinen Kieseln am Allgäuer Rottachberg oder winzigen Kanten im italienischen Karstkalk konnte mich der Schuh bei meinen schwersten Routen ideal unterstützen. High Performance statt Kompromiss.

Ansteigen auf Leisten
Performance auf Reibung ![]()
Häufig erfordern steile Routen oder Boulder dass man auch mal auf Reibung stehen kann, sei es im plattigen Zustiegsgelände oder der wackeligen Ausstiegsplatte auf den Boulderblock. Für reine Reibungskletterei greift man sicherlich zu einem anderen Kletterschuh mit weniger Vorspannung und weicherer Sohle, allerdings lässt der Instinct VS den Kletterer nicht im Stich. Spätestens wenn der Schuh etwas eingeklettert ist, haftet der Schuh auch sicher auf Reibungstritten. Hier unterstützt der Gummi optimal und der Schnitt des Schuhs, lässt trotz Vorspannung flächige Reibungstritte zu, ohne dass die Zehen extrem gequetscht werden.
Fazit: Keine Kletterschuhe für Reibungsklettereien an sich, allerdings flexibel genug um mit dem hervorragenden Gummi auch auf Reibung sicher stehen zu können.
Perfomance in Löchern ![]()
Aufgestellte Zehen und ein etwas breiterer Schnitt lassen es nicht zu tief in schmalen Löchern zu stehen. Allerdings unterstützt der Kletterschuh mit seiner ausgezeichneten Kantenstabilität genug um sicheren Halt am Lochrand zu haben. Auch hier kann man das intelligente „Mapping“ des Schuhs spüren, wodurch das Trittgefühl auch bei Löchern ideal genutzt werden kann und man sich an die Löcher heranziehen kann auch wenn der Lochrand etwas abgerundeter ist. Mit dem Außenrist lässt es sich beim eindrehen dagegen dann etwas schwieriger stehen.
Fazit: Die Kombination aus Steifigkeit und Trittgefühl lässt auch engere Löcher frontal anstehen.
Performance bei Hooks ![]()
Hier kann der Instinct VS neben seiner guten Trittperformance sein wahres können ausspielen. Die weiche vollgummierte Ferse bietet beste Voraussetzungen, um bei Heelhooks das richtige Feeling zu haben. Der Kletterschuh „klebt“ am Fels und dank dem schmalen Schnitt bleibt der Fuß sicher im Schuh. Dabei ist der Gummi so gewählt, um optimale Reibung mit Felsgefühl zu verbinden. Im Prinzip ist die Ferse ähnlich aufwendig wie die Schuhspitze geschnitten und damit sehr gut an die Ferse angepasst, sodass auch hier die Kraftübertragung optimal erfolgen kann. Die Schuh Spitze ist ebenfalls vollgummiert und verleiht dem Kletterschuh einerseits Stabilität, andererseits sind problemlos komplizierte Toehooks möglich. Mit der Riffelstruktur „fängt“ sich der Toehook leicht an Felsunebenheiten und gibt damit zusätzlichen halt.
Fazit: Der Scarpa Instinct VS ist ein wahrer Hookkünstler. Bei einer meiner schwersten Routen hat er bei einem komplizierten Heelhook bewiesen, wie sicher der Hook gefühlvoll die volle Kraftübertragung ausspielen kann.

Die Hook Maschine!
Perfomance in Rissen![]()
Während meiner Testphase der Kletterschuhe war ich nicht wirklich in reiner Risskletterei unterwegs, allerdings forderten einige Routen im spanischen Desplomilandia das stehen in senkrechten Schlitzen. Dank der Vollgummierung im Zehenbereich, welcher eigentlich für Toehooks gedacht ist, findet man in schmalen Schlitzen oder Rissen zwar sicheren Halt, allerdings sollte man etwas Schmerzresistenz mitbringen. Für reine Rissketterei greift man sicher zu einem anderen, etwas steiferen Schuh, um sich im Riss verkeilen zu können.
Fazit: Zum reinen Rissklettern wählt man besser einen anderen Schuh. Wenn doch mal ein Riss daher kommt ist man aber nicht völlig verloren.
Der Instinct kommt eigentlich als Slipper daher, der sich aber mit dem Velcroverschluss eng an den Fuß fixieren lässt. Das Verlourleder passt sich nach der üblichen Einkletterphase ideal an den Fuß an. Der Kletterschuh ist im Zehen- und Ballenbereich so geschnitten, dass selbst ein breiterer Vorderfuß nicht gequetscht ist. Auch wenn die Zehen aufgestellt im Schuh stecken, bietet die Vorspannung genug Unterstützung, dass die Zehen nicht nach oben gebogen werden und die punktuelle Belastung von der Spitze auf den ganzen Fußübertragen wird. Die asymmetrische Leistenform in Kombination mit dem starken Downturn verwandelt den Schuh in eine präzise Waffe. Trotzdem eignet sich der Kletterschuh um auch in längeren Sportkletterrouten und fängt nicht sofort an zu schmerzen. Auch beim Bouldern in der Halle muss man ihn nicht sofort nach jedem Boulder ausziehen. Zum Sichern oder die Pausen zwischen den Bouldersessions zieht man den Schuh aber dann doch lieber wieder aus. Für lange Alpinrouten behält man den Schuh auch besser nicht durchgehend an.
Fazit: Am Ende ist die Bewertung der Passform subjektiv, da jeder Fuß eine andere Form hat. Für einen breiten Fuß wie meinen, passt der Instinct VS aber ideal. Ein Stern Abzug, da er sich durch den einfachen Velcroverschluss im Zweifelsfall kaum anders anpassen lässt.

Scarpa Instinct VS versus VSR
Haltbarkeit ![]()
Der Instinct VS überzeugt neben der Performance als neuer Kletterschuh auch in der Formstabilität nach längerem Gebrauch. Durch den aufwändigen Schnitt bleibt der Schuh formstabil. Das Verlourleder ist rundum mit Gummi für die Hooks so verstärkt, dass die Vorspannung und Kraftübertragung sehr lange erhalten bleibt. Zwar wird der Schuh etwas flexibler bleibt aber Kantenstabil und dehnt sich nur sehr wenig. Dank der Bi-Tension-Technologie, muss der Kletterschuh keinen Kompromiss zwischen Kantensteifigkeit, Reibungswert und Trittgefühl eingehen. Auch Torsion des Schuhs ist kein Thema. Man kann den Schuh also von der ersten Route oder dem ersten Boulder bis zum bitteren Ende klettern, ohne dass man bei der Performance Abstriche machen muss. Nähte, Gummi und Sohle bleiben auch bei intensivem Gebrauch stabil und fixiert, und reibt nicht zu schnell durch.
Sollte die Sohle dann doch mal durchgeklettert sein, bietet Scarpa eine sehr gute Wiederbesohlung an, bei der die ganze Sohle ausgetauscht und passgenau ersetzt wird ohne die Form des Schuhs zu verändern.
Eine kleine Schwachstelle zeigte sich bei meiner Nutzung und war am Ende immer an der Seite des Einstiegs. Das Material riss nach einiger Zeit dort ein. Nach Gesprächen mit den Schuhentwicklern von Scarpa wurde klar, dass dies zwar kein grundsätzliches Problem ist, aber bei der Weiterentwicklung berücksichtigt wird. Mit etwas handwerklichem Geschick konnte ich die Lebensdauer der Kletterschuhe aber nochmals verlängern.
Fazit: Ein Kletterschuh, der lange Formstabil bleibt und den Fuß bei diffizilen Tritten unterstützt.
Fazit und Einsatzbereich:
Der Scarpa Instinct VS ist die ideale Waffe für schwere senkrechte, aber vorallem überhängende Routen und Boulder. Kleine Tritte und komplizierte Hooks sind mit diesem Kletterschuh kein Problem. Dank der Kantenstabilität und des Downturns lassen sich kleinste Tritte präzise treten, wobei die Kraft ideal auf die Spitze übertragen und der Fuß optimal unterstützt wird. Durch den aufwändigen Schnitt bleibt aber auch das Trittgefühl bestehen. In steilem Gelände kann man sich die Tritte regelrecht angeln und den Körper in Position ziehen. Für reine Reibungskletterei ist der Schuh sicher nicht die beste Wahl, da er zu stark vorgespannt und hart ist. Allerdings lässt der Kletterschuh für vereinzelte Reibungstritte genügend Flexibilität zu, sobald er eingeklettert ist. Besonders bei komplizierten Heel und Toehooks macht sich der aufwändige Schnitt und der gute Gummi bezahlt. Der Schuh beweist sich als wahrer Hookkünstler mit dem nötigen Feeling und Stabiltät am Fuß. Alles in allem ein sehr gelungener Kletterschuh, der auch nach längerer Benutzung durch seine Formstabilität und lange Haltbarkeit punktet.
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]]>| Hersteller / Modell: Scarpa Techno X
Art: Kletterschuhe für lange, alpine Mehrseillängen mit Anspruch Einsatzbereich: Mehrseillängen, Alpinklettern, Klettergarten, Rissklettern Highlights:
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Der Scarpa Techno X soll in erster Linie ein bequemer und dabei trotzdem sehr leistungsfähiger Kletterschuh für lange Alpinrouten sein. Entwickelt wurde der Techno X von der Kletterlegende Heinz Mariacher, der als Designer einiger der besten Kletterschuhe aller Zeiten bekannt ist. So gehen z.B. der La Sportiva Katana, der Testarossa, der Mythos oder der Scarpa Magoo und Boostic auf sein Konto, um nur die Bekanntesten zu nennen. Kein leichtes Erbe für den neuen von Scarpa…

Scarpa Techno X im Einsatz
Performance
Ein Kletterschuh mit Komfort und Bequemlichkeit, der aber trotzdem eine Waffe auf Minileisten, Reibung und Hooks ist? Es ist eine Herausforderung die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau zu finden. Nur sehr wenige Kletterschuhe schaffen hier einen akzeptablen Spagat. Der Techno X ist definitiv solch ein seltenes Exemplar.

Scarpa Techno X Frontpartie
Performance in Rissen![]()

Scarpa Techno X Sohle
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